„Denn sie wissen nicht, was sie tun“ – Wie Führungskräfte Veränderungen verpfuschen

Hand aufs Herz: Die meisten Change-Projekte scheitern nicht an der Theorie, sondern an zwei ganz profanen Dingen: Durchdenken und Umsetzen. Sie scheitern nicht an einem Mangel an Kompetenz, sondern an einer Falle: der menschlichen Natur.

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Die „Rationalitäts-Illusion“

Wir Führungskräfte glauben gerne, wir seien rein analytisch und strukturiert. Die Realität? Wir entscheiden aus dem eigenen Kontext und unbewussten Mustern heraus. Führungsverhalten ist oft Autopilot. Solange wir das nicht akzeptieren, werden wir unsere eigenen blinden Flecken niemals managen.

Wo der Sand im Getriebe klemmt:
🔹 Digitale Transformation: Es geht nicht um KI oder Cloud, sondern um zukunftssichere Implementierung.
🔹 Restrukturierung: Daimler-Chrysler lässt grüßen – Synergien auf dem Papier nützen nichts, wenn die Kultur nicht mitzieht.
🔹 Kulturwandel: Werte wie Diversität oder Nachhaltigkeit dürfen keine Buzzwords sein. Wer sie nicht authentisch vorlebt, verliert die Mannschaft.

Die Rolle der Führung: Mehr als nur Ansagen machen

Veränderung ist der komplexeste Teil unseres Jobs. Wer Erfolg will, muss:

🔹 Visionen nicht nur haben, sondern kommunizieren. (Warum machen wir das eigentlich?)
🔹 Widerstände als normal begreifen. Angst vor dem Unbekannten ist menschlich.
🔹 Ressourcen wirklich bereitstellen. Change nebenbei funktioniert nicht.
Vorbild sein. Dein Team beobachtet dich – immer.

Sobald wir bereit sind, unsere eigenen (Denk-)Muster zu identifizieren, entstehen echte Strategien statt bloßem Aktionismus. Wie ist eure Erfahrung? Wo hakt es in eurer Praxis am häufigsten: beim Durchdenken oder bei der harten Arbeit der Umsetzung?









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