{"id":3869,"date":"2013-04-04T09:20:00","date_gmt":"2013-04-04T09:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/test.businessvillage.de\/blog\/2013\/04\/04\/wie-sie-die-richtigen-worte-finden\/"},"modified":"2023-02-21T16:20:50","modified_gmt":"2023-02-21T15:20:50","slug":"wie-sie-die-richtigen-worte-finden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.businessvillage.de\/blog\/wie-sie-die-richtigen-worte-finden\/","title":{"rendered":"Wie Sie die richtigen Worte finden"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Bei Werbebriefen und Massenaussendungen werden keine Kosten und M\u00fchen gescheut. Da wird getextet und designed, was das Zeug h\u00e4lt &#8211; meist aber nur f\u00fcr den Papierkorb. Doch wie sieht es bei der individuellen Korrespondenz aus? Dank moderner Technik werden Textbausteine aneinandergereiht Inhalt und Sachbezug klaffen auseinander. Wenn es nicht so normal w\u00e4re, w\u00fcrden wir es als Beleidigung interpretieren. Dabei lassen sich auch mit wenig Aufwand gute Gesch\u00e4ftsbriefe verfassen. Susanne Siekmeier zeigt Ihnen, welche Fragen Sie sich stellen sollten bevor Sie zur &#8222;Feder&#8220; greifen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bbSchreibe, wie du redest, so schreibst du sch\u00f6n!\u00ab<\/em> Diesen zutreffenden Satz sagte der Dichter Gotthold Ephraim Lessing schon im achtzehnten Jahrhundert. Ich stelle immer wieder fest, dass sich sehr viele Menschen, die Briefe verfassen, \u00fcberhaupt nicht an diesen klugen Rat halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei sind sie nicht selten wortgewaltige Manager, die in Ansprachen oder Konferenzen auf den Punkt genau formulieren, ihre Zuh\u00f6rer in den Bann ziehen und \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Macher oder Entertainer, Vision\u00e4re oder Gremienf\u00fcchse \u2013 in ihnen allen geht zuweilen eine sonderbare psychische Ver\u00e4nderung vor, sobald sie vor einem Rechner sitzen und einen Brief schreiben sollen. Aus lauter Angst, sich mit Formfehlern zu entbl\u00f6\u00dfen, mutieren sie zu Langweilern und Phrasendreschern, schreiben h\u00f6lzern, gespreizt oder gar unverst\u00e4ndlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die heutige Korrespondenz \u2013 und wir befinden uns mittlerweile im 21. Jahrhundert \u2013 strotzt denn auch nur so von \u00dcberbleibseln aus den vergangenen Jahrzehnten. In vielen B\u00fcros werden Briefvorlagen von 1980 oder noch fr\u00fcher verwendet. Getreu dem Motto: Das haben wir schon immer so gemacht! Da stelle ich mir nat\u00fcrlich sofort die Frage: Wird es dann nicht mal Zeit, dies zu \u00e4ndern? Und \u00fcberhaupt: Warum ist die Angst, seine Leser zu langweilen, nicht viel ausgepr\u00e4gter als die Angst vor Formfehlern?<\/p>\n\n\n\n<p>Denn was n\u00fctzt die Formtreue, wenn der Brief gleich in den Papierkorb wandert, die Mail ungelesen im Postfach versauert und der n\u00e4chsten Massenl\u00f6schung anheimf\u00e4llt? Ein Anschreiben ist immer auch eine Verbeugung vor dem, der es liest \u2013 und eine deutliche Aussage \u00fcber sich selbst, den Verfasser. Professionelle Korrespondenz zu schreiben, hei\u00dft also zun\u00e4chst einmal seinen Leser ernst zu nehmen. Sie ist h\u00f6flich, formal korrekt, orthografisch einwandfrei, aber sie ist vor allem eins: leserorientiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch was bedeutet \u00bbleserorientiert\u00ab? Um diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen, muss man als Autor zun\u00e4chst in sich selbst suchen. Drei wichtige Fragen sind zu beantworten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>An wen schreibe ich?<\/li><li>Aus welchem Anlass schreibe ich?<\/li><li>Was m\u00f6chte ich mit meinem Schreiben erreichen?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">An wen schreibe ich?<\/h2>\n\n\n\n<p>Diese erste Frage muss ich erst einmal beantworten und mir in Gedanken vorstellen, wer der Empf\u00e4nger meines Schreibens ist. Leserorientiert bedeutet, dass ich den Empf\u00e4nger von Anfang an einbeziehe.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer wird meinen Brief lesen? Schreibe ich an einen Menschen, den ich kenne? Ist es ein alter Gesch\u00e4ftsfreund oder ein neuer Kundenkontakt? Schreibe ich an einen Lieferanten oder an einen Kollegen? Ist der Empf\u00e4nger ein Vorgesetzter oder ein Mitarbeiter? Ein junger oder ein \u00e4lterer Mensch? Diese Fragen muss ich mir vorher stellen. Die Beantwortung ben\u00f6tigt in der Regel nur wenige Augenblicke. Und dann kann es mit dem Formulieren auch schon losgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Versetzen Sie sich also in die Lage des Empf\u00e4ngers hinein. Was ist f\u00fcr ihn wichtig und interessant? Auch in der Korrespondenz gilt: F\u00fcr den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Wenn Ihr Brief schon langweilig beginnt, werden Sie es schwer schaffen, beim Leser Begeisterung zu wecken. \u00dcberlegen Sie daher im Voraus: Wie wirken meine Worte?<\/p>\n\n\n\n<p>Hier kommt das eben beschriebene Dilemma ins Spiel: die Verwendung von Schablonen zulasten guten Stils. Dies gleicht dem ber\u00fchmten Selbstmord aus Angst vor dem Tod: Veraltete Begriffe und h\u00f6lzerne Redewendungen sind n\u00e4mlich keine Versicherung gegen Fehler, sondern wirken skurril oder gar l\u00e4cherlich. Der Leser wird immer vom Stil des Briefes auf Ihr Unternehmen schlie\u00dfen. Wenn Sie verstaubtes Deutsch schreiben, dann vermitteln Sie ein negatives Image von Ihrem Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/www.businessvillage.de\/professionelle-korrespondenz\/eb-892.html\"><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/product_images\/info_images\/892.jpg\" alt=\"\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Umgekehrt gilt zwar auch: Schreiben Sie zu flippig, dann wird Ihr Korrespondenzpartner Ihr Unternehmen eventuell nicht f\u00fcr seri\u00f6s halten. Selbstverst\u00e4ndlich ist es ein Unterschied, ob Sie f\u00fcr eine gediegene Steuerberatungs- oder Rechtsanwaltskanzlei oder f\u00fcr eine innovative und moderne Eventagentur arbeiten. Doch es bleibt dabei: Der Empf\u00e4nger will nicht gelangweilt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aus welchem Anlass schreibe ich?<\/h2>\n\n\n\n<p>Warum schreibe ich den Leser \u00fcberhaupt an? Welche Art von Brief schreibe ich? Was soll der Inhalt sein? Auch diese Frage beantworten Sie bitte f\u00fcr sich selbst, bevor Sie sich ans Werk machen. Diese Vorgehensweise ist vor allem dann wichtig und hilfreich, wenn Sie einen Brief versenden, der nicht angefordert ist. Denn dann ist die Gefahr, den Leser zu langweilen oder gar zu ver\u00e4rgern, am gr\u00f6\u00dften.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Brief, auf den der Empf\u00e4nger wartet, ist diesbez\u00fcglich die einfachste \u00dcbung. Ist er ohnehin neugierig auf Ihr Angebot, Ihre Antwort auf ein Schreiben oder Ihre schriftliche Best\u00e4tigung, dann liest er Ihren Brief mit Interesse.<\/p>\n\n\n\n<p>Erwartet der Adressat kein Anschreiben, kommt es sehr auf den Anlass an. Mit Sicherheit freut er sich \u00fcber eine unerwartete positive Nachricht. Aber auch Dankschreiben, Geburtstagsw\u00fcnsche, Weihnachtskarten und Einladungen verfehlen ihre Wirkung nicht. Diese Schreiben werden oft mit gro\u00dfer Neugier ge\u00f6ffnet und gelesen. Bei W\u00fcnschen zu Standardanl\u00e4ssen k\u00f6nnen Sie sich zudem gut vom \u00bbRest der Gratulanten\u00ab abheben, indem Sie auch einmal ungew\u00f6hnlich formulieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die meiste Korrespondenz f\u00e4llt nicht in diese Kategorien. Je weniger der Adressat Anlass zu Freudenspr\u00fcngen hat, desto wichtiger ist die Ansprache. Es gilt den Leser abzuholen, ihm also jede m\u00fchsame Gedankenarbeit abzunehmen. Sie beginnen ohne Umschweife und rufen idealerweise einen Ged\u00e4chtnisanker bei ihm auf. Z\u00fcgig f\u00fchren Sie ihn zu Ihrem Kernanliegen und schildern ihm in knappen, aber aussagekr\u00e4ftigen S\u00e4tzen den Sachverhalt. Danach leiten Sie in der Regel zu einer Bitte oder Aufforderung \u00fcber. Gerade wenn der Empf\u00e4nger etwas f\u00fcr Sie tun soll, sollten Sie ihm nicht auch noch seine Zeit rauben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00f6nigsklasse schlie\u00dflich ist der Akquisebrief, der ohne jeden Anlass eintrifft. Hier wartet der Adressat nicht, Sie haben keine frohe Botschaft und Sie k\u00f6nnen auch nicht an einen Sachverhalt ankn\u00fcpfen. Im Gegenteil: Sie fordern seine Zeit und hoffen anschlie\u00dfend auf sein Geld. Kein Wunder, dass hier nur echte Meister ihres Fachs den Spannungsbogen so aufbauen k\u00f6nnen, dass \u00fcberhaupt jemand das Schreiben zu Ende liest.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Rat, den ich den Teilnehmern in meinen Seminaren ans Herz lege: \u00dcberlegen Sie sich den Sachverhalt, den Sie Ihrem Korrespondenzpartner vermitteln m\u00f6chten, schreiben Sie ihn so auf, wie Sie sprechen, und versch\u00f6nern Sie dann noch die ein oder andere Formulierung. Mithilfe dieses kleinen Tricks gelingt es Ihnen auch leichter, komplizierte Sachverhalte zu vermitteln. Nutzen Sie die Salamitaktik, sprich: Vereinfachen Sie komplexe Dinge, indem Sie auch Briefinhalte in kleine Schritte aufteilen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was m\u00f6chte ich erreichen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal: dass mein Brief gelesen wird. Was hilft der sch\u00f6nste Brief, wenn er nur im Papierkorb landet? Leider wei\u00df ich nicht in allen F\u00e4llen, ob die Briefe auch gelesen werden. Ich kann aber daf\u00fcr sorgen, dass die Chancen recht gut stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Geben Sie Ihren Briefen einen zeitgem\u00e4\u00dfen Stil und eine pers\u00f6nliche Note. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer einer mir bekannten Werbeagentur schreibt grunds\u00e4tzlich \u00bbDear Sirs\u00ab, auch wenn der Brief dann nat\u00fcrlich auf Deutsch verfasst ist. Das ist sozusagen sein Markenzeichen \u2013 seine pers\u00f6nliche Note. Und ganz nebenbei: Es passt auch zu ihm. Weil seine Klientel diese skurrile Eigenheit sch\u00e4tzt, kommt sie auch sehr gut an.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist dies ein Beispiel aus der Werbebranche; hier werden Verr\u00fccktheiten nicht nur geduldet, sondern geradezu erwartet. Aber auch f\u00fcr normale B\u00fcromenschen gilt: Vermeiden Sie Langeweile und schreiben Sie ruhig, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist. Das zeugt von mehr Pers\u00f6nlichkeit. Mit einem frischen Schreibstil wecken Sie mehr Aufmerksamkeit. Trauen Sie sich!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Werbebranche ist ein Vorbild in vielerlei Hinsicht: Nirgendwo sonst wird so um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe gerungen. Aber auch Rhetoriker wie zum Beispiel Politiker, Moderatoren und sogar Comedians k\u00f6nnen Ihnen als Vorbild dienen. Sie alle schaffen vor allem eins: das Kopfkino in Gang zu setzen. Denn sie arbeiten mit Bildern.<\/p>\n\n\n\n<p>Neulich h\u00f6rte ich im Radio den Spruch \u00bbWir legen schon mal das Handtuch f\u00fcr Sie auf die besten Pl\u00e4tze\u00ab. Es war von einer Verlosung die Rede, bei der die H\u00f6rer zwei Eintrittskarten f\u00fcr ein Konzert gewinnen konnten. Durch die lockere Formulierung der Moderatorin konnte sich nicht nur jeder H\u00f6rer vorstellen, was gemeint war. Es war vor allem die ungew\u00f6hnliche, unverbrauchte Metapher und der Bezug zu einer positiv aufgeladenen Bildwelt, n\u00e4mlich der des Sommerurlaubs, die hier f\u00fcr gute Stimmung sorgten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die bildhafte Sprache eignet sich entgegen vieler Bedenken selbstverst\u00e4ndlich auch f\u00fcr das Schreiben Ihrer Gesch\u00e4ftsbriefe. Verwenden Sie bildhafte Beschreibungen, unter denen sich jeder etwas vorstellen kann. Gerade in der Werbung, aber auch im Journalismus und der Politik wird mit dieser gestalterischen Art sehr oft gearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmen wir uns doch einmal die gro\u00dfen Bundestagsdebatten aus den Siebzigern vor, als sich die damaligen Titanen der Rhetorik gegenseitig den Schneid abzukaufen suchten. \u00bbDas alles wollen Sie uns jetzt wie Juckpulver in die Halskrause schieben! Das kennen wir noch aus der Schule, nicht wahr?\u00ab, rief ein Herbert Wehner, offenbar in Topform, der damaligen Opposition zu. Franz-Josef Strau\u00df, der gerne den klassischen Bildungskanon bem\u00fchte, schleuderte dem damaligen Kanzler Helmut Schmidt zwar schon mal ein bem\u00fchtes \u00bbBei Philippi sehen wir uns wieder!\u00ab entgegen, lobte ihn aber auch einmal f\u00fcr den \u00bbRumpelstilzchen-Preis\u00ab aus. Gen\u00fcsslich schloss er in unverkennbarem bayrischem Idiom: \u00bbDann kann der Bundeskanzler sagen: Ach wie gut, dass niemand wei\u00df, dass ich Rumpelstilzchen hei\u00df.\u00ab Schmidt selbst liebte es, den Oppositionsf\u00fchrer Kohl dumm dastehen zu lassen: \u00bbWenn Sie dann so mit stolzgeschwellter Brust nach Hause kommen, da lachen doch die H\u00fchner in Mainz!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Metaphern sind nat\u00fcrlich keine Vorbilder f\u00fcr Gesch\u00e4ftsbriefe, aber sie knipsen sofort Bilder im Kopf an. Was ich damit her\u00fcberbringen m\u00f6chte: Schreiben Sie plastisch und hin und wieder auch mal drastisch, um die Aufmerksamkeit Ihrer Leser zu wecken. Am leichtesten f\u00e4llt es Ihnen vielleicht, bildhafte Beschreibungen, die zu Ihrer Branche passen und mit denen Sie Ihre Aussagen untermauern k\u00f6nnen, zu verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Beispiel: <\/strong>In der Kabelbranche ist eine unzureichende Hausverkabelung immer wieder ein \u00c4rgernis. Wenn in den oberen Etagen das TV-Signal schw\u00e4chelt, wissen die Betreiber: Hier wurde \u00bbein Lasso durch das Haus geworfen\u00ab, das Signal wird von unten nach oben \u00bbdurchgeschleift\u00ab. Insbesondere das Verb \u00bbdurchschleifen\u00ab untermalt bildlich, wie durch serielle Verkabelung die Signalqualit\u00e4t nach jeder Wohnung abnimmt. Das \u00bbLasso\u00ab ist nur im m\u00fcndlichen Gebrauch verbreitet, das \u00bbDurchschleifen\u00ab hat sich jedoch zum brancheninternen Begriff entwickelt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich f\u00e4llt auch hier kein Meister vom Himmel und die ersten Briefe werden Ihnen nicht so locker aus der Feder flie\u00dfen. Lassen Sie es einfach einmal darauf ankommen und bauen Sie Bilder und Formulierungen ein, die Ihnen im Kopf herumspuken. Sei es, weil Sie sie k\u00fcrzlich aufgeschnappt haben, sei es, weil sie Sie seit Langem besch\u00e4ftigen. H\u00e4ufig ergibt sich ein ansprechender Text, an dem Sie nur noch ein wenig herumfeilen m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Werbebriefen und Massenaussendungen werden keine Kosten und M\u00fchen gescheut. Da wird getextet und designed, was das Zeug h\u00e4lt &#8211; meist aber nur f\u00fcr den Papierkorb. Doch wie sieht es bei der individuellen Korrespondenz aus? Dank moderner Technik werden Textbausteine aneinandergereiht Inhalt und Sachbezug klaffen auseinander. 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