{"id":1469,"date":"2015-06-25T09:40:00","date_gmt":"2015-06-25T09:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/test.businessvillage.de\/blog\/2015\/06\/25\/vertriebserziehung\/"},"modified":"2021-07-19T08:53:53","modified_gmt":"2021-07-19T06:53:53","slug":"vertriebserziehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.businessvillage.de\/blog\/vertriebserziehung\/","title":{"rendered":"Vertriebserziehung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Mehrzahl aller Entscheider spricht sich gegen Lemminge aus. Gerade Verk\u00e4ufer sollten flexibel, selbstsicher, proaktiv und intelligent sein &#8211; so suggerieren es die Stellenanzeigen. Doch kaum ist der neue Verk\u00e4ufer an Bord, wird er ins Erziehungslager gesteckt. Vertriebserziehung ist wichtig, damit er freundlich zum Kunden ist, nahtlos im Team untergeht und nach Lehrbuch verkauft. Er wird weichgesp\u00fclt bis zur Unkenntlichkeit \u0096 das selbst die Kunden weglaufen m\u00f6chten \u0085<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Otto Normalverk\u00e4ufer ist ein netter Mensch. Er hat das Verkaufen zu einer Zeit gelernt, als Kunden zu ihm kamen, Produktinformationen erfragten und er ihnen erkl\u00e4ren konnte, wie das Produkt funktioniert und welchen Nutzen sie davon haben w\u00fcrden. Es reichte oft schon aus, am Ende des Gespr\u00e4chs eine Empfehlung f\u00fcr die eine oder andere Variante auszusprechen, und der Kunde hat zufrieden gekauft. Heute schimpft Otto \u00fcber seine Kunden. Sie wollen immer nur billig oder noch schlimmer: Sie lassen sich von ihm nur beraten und kaufen dann woanders. Bei seinem Kollegen aus dem Gesch\u00e4ftskundenvertrieb h\u00f6rt sich das ganz \u00e4hnlich an: \u00bbUnsere Pr\u00e4sentationen kommen beim Kunden nicht mehr gut an \u2026\u00ab, \u00bbSt\u00e4ndig werden wir mit den Wettbewerbern verglichen und am Ende nehmen die sowieso den billigsten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei schwingt immer auch eine Spur Hilflosigkeit mit, denn was soll man denn anders machen? Was man machen soll? Alles, nur bitte nicht jammern und weitermachen im Trott. Es ist im Grunde egal, was Otto konkret tut. Viel wichtiger ist, was in seinem Kopf passiert. Er muss endlich nur raus aus seiner Deckung und den Erkl\u00e4rungs- und Rechtfertigungsversuchen. Die reiten ihn n\u00e4mlich immer weiter rein in ein Spiel, das er definitiv nicht gewinnen kann. Der Kunde glaubt, wenn er auf solche Kundenberater trifft, am Ende sogar wirklich, dass es in dem Gesch\u00e4ft zu teuer ist. Dazu muss er nur die Denkhaltung der Verk\u00e4ufer \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Raus-aus-der-Deckung klingt so einfach und unser Otto h\u00f6rt es auch nicht zum ersten Mal. Es ist aber eben nicht einfach. Und das liegt daran, dass er es nun einmal nicht anders gelernt hat. Und zwar schon bevor er seine Verkaufst\u00e4tigkeit begonnen hat. Schon als Kind hat er gelernt (besser gesagt, es wurde ihm von Schule und Elternhaus beigebracht), immer h\u00f6flich zu sein, nicht zu widersprechen und alles immer richtig zu machen. Richtig, aus der Sicht der anderen. Auch im Unternehmen h\u00f6rt er immer wieder, dass der Kunde K\u00f6nig sei und dass das eigene Gehalt nicht von der Buchhaltung, sondern von eben diesem k\u00f6niglichen Kunden gezahlt w\u00fcrde. Und dass man f\u00fcr jeden Kunden dankbar sein muss. So bringt sich Otto jeden Tag aufs Neue in Situationen, die er eigentlich gar nicht will. Er wei\u00df ganz genau, dass sein Verkaufsgespr\u00e4ch auf diese Art und Weise wenig Sinn macht, und sieht vor seinem geistigen Auge den Kunden schon woanders kaufen. Er hat eine negative Grundeinstellung, ist gestresst und wenig aufmerksam. Das Entscheidende aber ist das, was daraus resultiert: Der Normalverk\u00e4ufer mag seine Kunden oft nicht mehr. Er kann ihnen wenig Wertsch\u00e4tzung oder sogar Respekt entgegenbringen. Aber mit weiteren Methodentrainings in Argumentation, Fragetechnik oder sogar Einwandbehandlung wird sich die Situation eher noch verschlimmern. Denn Ottos Problem ist nicht seine Verkaufstechnik, sondern seine Haltung. Menschen wie er m\u00fcssen erst sich \u00e4ndern, um die Situation \u00e4ndern zu k\u00f6nnen. Sie m\u00fcssen ihre eigenen Muster und die Spielregeln im Kopf loswerden. Dann k\u00f6nnen sie auch nach au\u00dfen anders wirken und vielleicht wieder etwas bewirken. Denn momentan reagieren die Menschen nur auf Otto, sie spielen sein Spiel unbewusst mit. Die \u00c4ngstlichkeit und der Stress von Otto \u00fcbertragen sich auf den Kunden, das Gleiche passiert mit seiner Unsicherheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein selbstbewusster Otto, der dem Kunden auf Augenh\u00f6he begegnet und \u00fcberzeugt ist, dass er mit seinen Jahren an Erfahrung und seinem immensen Wissen jedem Online-Best-Preis Paroli bieten kann, hat auch den Mut, zu seinem Kunden zu sagen: \u00bbHerr Kunde, es freut mich, dass Sie hier sind und ich Sie beraten kann.\u00ab Und wenn er sp\u00fcrt, dass der Kunde f\u00fcr sich schon eine Kaufentscheidung getroffen hat, dann geht er mit dem Kunden noch wie selbstverst\u00e4ndlich zum Zubeh\u00f6r und erst dann zielstrebig zur Kasse. Er sagt auch nicht mehr wie fr\u00fcher S\u00e4tze wie: \u00bbSie k\u00f6nnen sich das gerne noch einmal \u00fcberlegen, ich will ja nicht dr\u00e4ngen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/www.businessvillage.de\/sales-upgrade\/eb-956.html\"><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/product_images\/info_images\/956.jpg\" alt=\"\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Aber auch wenn er mal wieder einen von diesen Kunden hat, die wirklich nur den Preis dr\u00fccken wollen und denen es total egal ist, dass sie hier eine professionelle Beratung bekommen, die sie nichts kostet, und dann doch im Internet bestellen, dann hat er wahrscheinlich auch den Mut und die Haltung zu sagen: \u00bbHerr Kunde, wenn es woanders so viel g\u00fcnstiger ist und Sie wirklich nur auf den Preis achten, dann empfehle ich Ihnen den Kauf dort zu t\u00e4tigen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weich gesp\u00fclte Verk\u00e4ufer<\/h2>\n\n\n\n<p>Menschen m\u00fcssen heute trainiert werden, um freundlich zum Kunden zu sein. Oder um verkaufen zu k\u00f6nnen. Zumindest sieht das auf den ersten Blick so aus. Bevor sie zum Kunden gehen, brauchen sie erst einmal ein Servicetraining oder ein Kommunikationstraining. Allein diese Tatsache finde ich schon erschreckend. Wo bleibt das Vertrauen in die Menschen, dass sie von sich aus freundlich und vertrauensvoll mit anderen Menschen kommunizieren k\u00f6nnen? Gleichzeitig berichtet die Mehrzahl der Verbraucher und Entscheider im B2B-Bereich, dass sie keine Lust auf Menschen haben, die sich wie Lemminge verhalten und durch unnat\u00fcrliche Sprache und Gesten, stereotype Floskeln und PR-Phrasen beeindrucken wollen. Bevor Verk\u00e4ufer heute das erste Mal Gelegenheit haben, ein Kundengespr\u00e4ch zu f\u00fchren, m\u00fcssen sie oft tagelange Produkt-, System-, Verkaufs- oder Prozessschulungen hinter sich bringen, damit sie auch wirklich bestens vorbereitet sind. Und in diesem Prozess lernen sie, wie es vermeintlich am besten funktioniert. Es wird immer noch vermittelt, dass es wichtig und richtig ist, den Kunden im Gespr\u00e4ch vier bis f\u00fcnf Mal mit seinem Namen anzusprechen. Das wird sogar kontrolliert und im Feedback durch eine <a class=\"wpil_keyword_link \" href=\"\/fuehrung-mit-pfiff\/eb-1121.html\"  title=\"F\u00fchrungskraft\" data-wpil-keyword-link=\"linked\">F\u00fchrungskraft<\/a> aufgegriffen. Nat\u00fcrlich ist die Namensansprache ein Mittel, um eine pers\u00f6nliche Ebene aufzubauen. Aber warum vier bis f\u00fcnf Mal? Wie kommt diese Zahl zustande und wer behauptet, dass diese richtig sei? Ein Grund ist wohl, dass man die Zahl braucht, um bei Qualit\u00e4tscoachings einen Haken beim Punkt Namensansprache machen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Klassiker sind sogenannte Br\u00fcckenformulierungen f\u00fcr die Nutzenargumentation. \u00bbDamit sparen Sie\u00ab, \u00bbDas bietet Ihnen den Nutzen, dass \u2026\u00ab, \u00bbSie erhalten die Sicherheit \u2026\u00ab und so weiter. Nat\u00fcrlich sind diese Phrasen grunds\u00e4tzlich geeignet, um Nutzen auszudr\u00fccken. Aber diese Formulierungen sind nicht sehr \u00fcberzeugend \u2013 so spricht im normalen Leben niemand. Geht das nicht menschlicher? Auch R\u00fcckmeldetechniken werden meist mit demselben Wording eingeleitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Verk\u00e4ufer lernen, dass alle Menschen verschiedenen Typen angeh\u00f6ren und dass man sie diesen Typen aufgrund von einzelnen Ausdr\u00fccken zuordnen kann. Sie versuchen, andere zu lesen, scheitern aber bei der eigenen Selbsteinsch\u00e4tzung. Am Ende gibt es noch Stimmbildung und K\u00f6rpersprache in 60-Minuten-Bl\u00f6cken, was dazu f\u00fchrt, dass die Teilnehmer den Kunden k\u00fcnstlich modulierend ansingen und die H\u00e4nde nicht mehr unter die G\u00fcrtellinie bekommen, weil man ihnen gesagt hat, dass dies die negative Zone sei. Von allem ein bisschen, aber nichts richtig. Um diese Themen seri\u00f6s zu vermitteln, braucht man mehrere Wochen, um sie zu begreifen und wirklich optimal anzuwenden, mehrere Jahre. Leider konzentrieren sich die Verk\u00e4ufer dann nur noch auf ihren Stimmklang und die K\u00f6rperhaltung des Gegen\u00fcbers und \u00fcberlegen, ob ihr Gespr\u00e4chspartner nun ein gelb-blauer oder gelb-gr\u00fcner Typ ist. Dabei bleibt die Aufmerksamkeit auf der Strecke und der Kunde hat das Gef\u00fchl, eine k\u00fcnstliche Lebensform vor sich zu haben. Empathie kann man nicht durch Floskeln ausdr\u00fccken, aktives Zuh\u00f6ren ist mehr als Kopfnicken an einer bestimmten Stelle. Kreativit\u00e4t muss man leben wollen und d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Stellenanzeige hat man noch flexible, selbstsichere, proaktive und intelligente Menschen gesucht. Was ist der Grund daf\u00fcr, sie nun in ein vollkommen vorbestimmtes System zu pressen und zu sagen: \u00bbNun zeigen Sie mal, was Sie k\u00f6nnen. Wir glauben ja schlie\u00dflich an Ihre F\u00e4higkeiten \u2013 schlie\u00dflich haben wir uns ja f\u00fcr Sie entschieden!\u00ab? Ich gebe zu, dass ich etwas \u00fcberzeichne. Aber nur etwas. Die Ursache f\u00fcr diese Diskrepanz liegt darin, dass alle im Verkauf mitreden wollen und genaue Vorstellungen haben, wie das aus ihrer Sicht am besten abl\u00e4uft. Die IT gibt vor, wie das System auszusehen hat, das Marketing liefert die Verkaufsunterlagen und startet Aktionen, das Qualit\u00e4tsmanagement definiert die eigenen Qualit\u00e4tsfaktoren. Kommunikations- und Verkaufstrainer geben den Psychologen und gl\u00e4nzen mit gef\u00e4hrlichem Halbwissen oder schlichtweg falschen Informationen. Jeder Mitarbeiter, der einmal etwas vom Eisberg-Modell und Friedemann Schulz von Thun geh\u00f6rt hat, wird zum Trainer oder Multiplikator. Und die wenigsten davon haben schon mal einen Kunden live gesehen oder etwas verkauft. Klappt es am Ende nicht, liegt es am Verk\u00e4ufer, der irgendwie versucht, eine f\u00fcnfzigseitige PowerPoint-Pr\u00e4sentation in 90 Minuten kostbarer Zeit beim Kunden vorzuf\u00fchren. Es ist nicht verwunderlich, wenn sich die Top-Verk\u00e4ufer gegen diese Dressur wehren. Wenn sie in ihrer eigenen Sprache sprechen und den Kunden, der ein Problem hat, mit den Worten \u00bbWo h\u00e4ngt\u2019s denn?\u00ab begr\u00fc\u00dfen, anstatt mit der \u00fcblichen Formel \u00bbWie kann ich Ihnen weiterhelfen?\u00ab. Sie nutzen alle Spielr\u00e4ume aus und in Pr\u00fcfungssituationen verhalten sie sich wie gew\u00fcnscht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/www.businessvillage.de\/sales-upgrade\/eb-956.html\"><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/product_images\/info_images\/956.jpg\" alt=\"\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Jeder Verk\u00e4ufer wird am Ende an seinen Leistungen und Ergebnissen gemessen. Und deshalb darf man den wirklich erfolgreichen Verk\u00e4ufern nicht vorwerfen, dass sie etwas f\u00fcr diesen Erfolg tun. Und wenn der Kunde gewonnen ist, fragt kein Vorgesetzter mehr danach, ob beim Ersttermin auch ausf\u00fchrlich auf die sechs Tochterunternehmen eingegangen wurde, die in der Pr\u00e4sentation aufgef\u00fchrt sind. Stellen Sie sich einmal vor, Sie stellen einen neuen Verk\u00e4ufer ein, der bisher nachweislich erfolgreich war und Sie als Mensch \u00fcberzeugt hat. Sie geben ihm die M\u00f6glichkeit, sich zwei Wochen im Unternehmen frei zu bewegen, mit Menschen aus der Produktion zu sprechen, mit Kunden, mit dem Marketing, der Buchhaltung und dem Pf\u00f6rtner. Und danach schicken Sie ihn zu einem Interessenten oder Kunden. Wo liegt das Risiko? Was k\u00f6nnen Sie gewinnen? Was k\u00f6nnen Sie jetzt erfahren, das Sie nie wieder erfahren, wenn der Mitarbeiter erst einmal durch den Schulungsmarathon durch und nach einem halben Jahr schon unternehmensblind ist. Neue Mitarbeiter brauchen keinen Welpenschutz. Im Gegenteil. Sie m\u00fcssen vom ersten Moment an gef\u00f6rdert und gefordert werden. Sie sollten sich Vertrauen nicht erst erarbeiten m\u00fcssen, sondern brauchen einen Vertrauensvorschuss. Sie brauchen Vorgesetzte, die ihnen etwas zutrauen und wenn n\u00f6tig den Kopf daf\u00fcr hinhalten, wenn etwas nicht gleich geklappt hat. Gerade Verk\u00e4ufer brauchen Freiheiten, um sich selbst als Menschen einzubringen. Das ist der Unterschied zum Onlineshop.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbIch gebe den neuen Mitarbeitern erst einmal nur Adressen, bei denen sie nichts verbrennen k\u00f6nnen.\u00ab Ist die Angst, dass etwas verbrennt, gr\u00f6\u00dfer als die Chance, dass genau dieser Mitarbeiter das Ziel erreicht? Wenn keiner der Kollegen diesen Kunden bisher gewinnen konnte, dann ist das Schlimmste, was passieren kann, doch, dass der neue Mitarbeiter es ebenfalls nicht schafft. Und vielleicht wird der bisherige Nicht-Kunde ja gerade deswegen zum Kunden, weil er ein neues Gesicht sieht, auf jemanden trifft, der noch nicht die bekannte Litanei singt und vielleicht ein paar naive Fragen stellt, weil er einfach den Gespr\u00e4chspartner noch nicht so gut kennt?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer als F\u00fchrungskraft mutige Verk\u00e4ufer will, muss selbst mutig sein. Wer von seinen Verk\u00e4ufern erwartet, dass diese auch mal ein Risiko eingehen, und wer ihnen Fehler zugesteht, darf das als F\u00fchrungskraft auch f\u00fcr sich in Anspruch nehmen. Das sorgt in der Regel auch f\u00fcr mehr Respekt bei den Mitarbeitern.<\/p>\n\n\n\n<p>Weich gesp\u00fclte und standardisierte Verk\u00e4ufer sind vermeintlich einfacher zu f\u00fchren und zu kontrollieren. Aber sie sind ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr den Erfolg als Verk\u00e4ufer mit Ecken und Kanten, die aber klar wahrnehmbar sind. Die gro\u00dfe Chance liegt darin, Verk\u00e4ufer zu entwickeln, die in der Interaktion mit dem Kunden oder Interessenten ernst genommen werden, weil man ihnen abnimmt, dass sie sich f\u00fcr den Kunden wirklich interessieren. Als Mensch. Solange die Kommunikation der Situation und den Gespr\u00e4chspartnern gegen\u00fcber angemessen und m\u00f6glichst nat\u00fcrlich ist, entsteht kein Stress und man kann sich voll auf die Inhalte konzentrieren. Der entscheidende Faktor ist am Ende immer die Qualit\u00e4t der Interaktion zwischen dem Menschen Verk\u00e4ufer und dem Menschen Kunde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mehrzahl aller Entscheider spricht sich gegen Lemminge aus. Gerade Verk\u00e4ufer sollten flexibel, selbstsicher, proaktiv und intelligent sein &#8211; so suggerieren es die Stellenanzeigen. Doch kaum ist der neue Verk\u00e4ufer an Bord, wird er ins Erziehungslager gesteckt. 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Mit seinem einzigartigen Trainings- und Coaching-Konzept setzt er da an, wo Standard-Trainings aufh&ouml;ren. Er sensibilisiert seine Kunden f&uuml;r die wirklichen Herausforderungen im Verkauf: das eigene &bdquo;Spiel&ldquo; zu analysieren, die Wirksamkeit der eigenen Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und immer wieder neu zu justieren. Verbindlich und auf Augenh&ouml;he dem Kunden das zu bieten, was dieser in von Discount und Mee-too-Produkten gepr&auml;gten M&auml;rkten kaum noch findet: einen echten Mehrwert. Markus Euler ist mehrfacher Buchautor, Referent an diversen Wirtschaftshochschulen und gefragter Speaker.\",\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/www.markus-euler.de\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/www.businessvillage.de\\\/blog\\\/author\\\/meuler\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Vertriebserziehung - BusinessVillage - Verlag f\u00fcr die Wirtschaft","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.businessvillage.de\/blog\/vertriebserziehung\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Vertriebserziehung - BusinessVillage - Verlag f\u00fcr die Wirtschaft","og_description":"Die Mehrzahl aller Entscheider spricht sich gegen Lemminge aus. Gerade Verk\u00e4ufer sollten flexibel, selbstsicher, proaktiv und intelligent sein &#8211; so suggerieren es die Stellenanzeigen. 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