{"id":1412,"date":"2014-11-13T05:50:00","date_gmt":"2014-11-13T05:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/test.businessvillage.de\/blog\/2014\/11\/13\/die-sprache-erfolgreicher-projektleiter\/"},"modified":"2023-02-21T15:56:53","modified_gmt":"2023-02-21T14:56:53","slug":"die-sprache-erfolgreicher-projektleiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.businessvillage.de\/blog\/die-sprache-erfolgreicher-projektleiter\/","title":{"rendered":"Die Sprache erfolgreicher Projektleiter"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Projektmanagement wir allzu oft rein organisatorisch betrachtet. Die Ansicht, ein Projekt sei ein fragiles Gebilde aus diversen Teilabschnitten, Meilensteinen und Deadlines greift aber viel zu kurz. Denn erfolgreiche Projekte leben vor allem von der Sprache: Sprache schafft Realit\u00e4t. Was in den Kommunikations- und Marketingabteilungen l\u00e4ngst Usus ist, scheint anderen Abteilungen noch fremd. Andrea Ramscheidt erkl\u00e4rt, warum gerade ein gutes Sprachdesign f\u00fcr erfolgreiche Projekte unverzichtbar ist.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Verbess&#8217;re deine Sprache, deine Rede, damit sie nicht dein Gl\u00fcck verdirbt.\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">William Shakespeare (1564\u2009\u2013\u20091616), englischer Dramatiker<\/p>\n\n\n\n<p>Sprache schafft Realit\u00e4t. In der Sprachverwendung stecken gewaltige ungenutzte Reserven. Das ist in der Wirtschaft l\u00e4ngst bekannt. Professionelles Sprachdesign wird vor allen Dingen im Marketing deutscher Unternehmen als ein unsch\u00e4tzbarer, geldwerter Erfolgsfaktor betrachtet. Experten sch\u00e4tzen, dass der Wirtschaft in Deutschland durch langweilige und schwer verst\u00e4ndliche Sprache ein Umsatzpotenzial in Milliardenh\u00f6he verloren geht (Sucharewicz 2001).<\/p>\n\n\n\n<p>Und was im Marketing erfolgreich angewandt wird, hat auch f\u00fcr die Projektarbeit einen hohen Nutzen. Der richtige Sprachgebrauch schafft eine gute Beziehung zu anderen Menschen. Menschen, die uns von ihrer Einstellung, ihrem Verhalten, ihren \u00e4u\u00dferen Merkmalen und ihrer Sprache her \u00e4hneln, sind uns automatisch sympathisch. In zahlreichen Studien (Byrne 1971) wurde festgestellt, dass Menschen, die sich gut verstehen, unbewusst \u00c4hnlichkeiten produzieren und sich angleichen. Durch die Wahl Ihrer Sprache schaffen Sie Realit\u00e4t. Formulieren Sie deshalb offen und klar. Viele Menschen entwickeln in ihrem Sprachgebrauch sogenannte verbale Weichsp\u00fcler.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispiele f\u00fcr verbale Weichsp\u00fcler:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Konjunktive: <\/strong>K\u00f6nnte, d\u00fcrfte, m\u00fcsste, sollte, w\u00e4re, h\u00e4tte<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Entschuldigungen: <\/strong>Tut mir leid, aber &#8230;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Unbeendete Aussagen: <\/strong>Eventuell, eigentlich, vielleicht, irgendwie, manchmal, ein bisschen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fragen statt Aussagen: <\/strong>Das geht so nicht in Ordnung? Wir entscheiden das jetzt?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Falsche Bescheidenheit: <\/strong>Ich verstehe nicht viel davon, aber muss man nicht erst das Betriebssystem installieren?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Unklare Aussagen: <\/strong>Die Projektplanung m\u00fcsste mal wieder aktualisiert werden. Scheint schwierig zu sein, die Projektstundenb\u00fccher sofort durchzuf\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt, dass sich diese verbalen Weichsp\u00fcler h\u00e4ufig unbewusst als st\u00e4ndig verwendete Lieblingsw\u00f6rter in unserem Sprachgebrauch etablieren. Oft ist es den Personen, die die verbalen Weichsp\u00fcler in ihrem Sprachgebrauch nutzen, gar nicht bewusst, dass und wie oft sie das Lieblingswort verwenden. H\u00e4ufig wird der verbale Weichsp\u00fcler zus\u00e4tzlich noch in Kombination mit dem Konjunktiv verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bbIch h\u00e4tte vielleicht noch einen Vorschlag f\u00fcr die Planung des Projektes.\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dieser Sprachverwendung schw\u00e4chen Sie Fakten ab, weil Sie sich als Sprecher zur\u00fccknehmen. Formulieren Sie besser direkt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bbIch habe noch einen Vorschlag f\u00fcr die Planung in unserem Projekt.\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Durch diese Aussage wirken Sie aktiv. Mit verbalen Weichsp\u00fclern bewirken Sie das genaue Gegenteil von dem, was Sie m\u00f6chten: Sie schw\u00e4chen die Kraft Ihrer Aussagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Haben Sie keine Angst, dass Sie die Beziehung zu Ihrem Auftraggeber mit einer klaren Formulierung in Gefahr bringen. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn Sie st\u00e4ndig verbale Weichsp\u00fcler nutzen, nimmt Ihr Gespr\u00e4chspartner Ihre Aussagen unbewusst als eine Nebensache wahr.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere Variante des verbalen Weichsp\u00fclers ist, wenn Sie Ihre Aussage mit einer Entschuldigung starten. Dabei ist es nicht einmal notwendig, dass Sie das Wort \u203aEntschuldigung\u2039 aussprechen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bbIch bin mir nicht sicher, ob es richtig ist \u2026\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dieser oder einer \u00e4hnlichen Formulierung geben Sie Ihrem Gespr\u00e4chspartner das klare Signal, dass Sie Ihre Aussage selbst infrage stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Verbale Weichsp\u00fcler k\u00f6nnen aber auch bewusst und zielgerichtet eingesetzt werden. Beispielsweise dann, wenn Sie erfahren m\u00f6chten, was Ihrem Auftraggeber wichtig ist. Formulieren Sie eine offene Frage, so bekommen Sie weitere Informationen \u00fcber seine Erwartungen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bbLieber Herr Projektauftraggeber, angenommen, das Projekt wird ein gro\u00dfer Erfolg \u2013 was wir uns beide w\u00fcnschen. Woran w\u00fcrden Sie den Erfolg messen?\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/www.businessvillage.de\/das-neue-projektmanagement\/eb-932.html\"><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/product_images\/info_images\/932.jpg\" alt=\"\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Souver\u00e4n argumentieren, verhandeln und \u00fcberzeugen<\/h2>\n\n\n\n<p><em>\u00bbMan kann tief unten gar nicht mit Argumenten \u00fcberzeugen \u2013 nur mit der \u00dcbertragung von Sympathie.\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Klaus Podak (*1943), deutscher Journalist<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es darum geht, die Ziele Ihres Projektes zu verteidigen, werden Sie unweigerlich in Situationen kommen, in denen Sie sich durchsetzen m\u00fcssen. Dazu sind gute Argumente erforderlich. Um die Interessen Ihres Projektes durchzusetzen, kommunizieren Sie Ihre Erwartungen und Forderungen unumg\u00e4nglich.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch das ist h\u00e4ufig einfacher gesagt als getan. Einerseits wollen Sie sich f\u00fcr das Projekt einsetzen. Andererseits f\u00fcrchten Sie mehr oder weniger unbewusst Kritik, Zur\u00fcckweisung und ein \u203aNein\u2039. St\u00e4rken Sie Ihre Durchsetzungskraft nachhaltig durch eine Argumentation, die den eigenen Standpunkt mit wirkungsvollen Formulierungen untermauert und am Bezugsrahmen Ihres Gespr\u00e4chspartners ankn\u00fcpft.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei der \u00dcberzeugungskraft Ihrer Argumente gilt: Qualit\u00e4t schl\u00e4gt Quantit\u00e4t. Ausschlaggebend f\u00fcr die \u00dcberzeugungskraft Ihrer Argumente ist nicht, wie viel Sie reden, sondern die Qualit\u00e4t dessen, was Sie sagen. Formulieren Sie Ihre Argumente deutlich und gezielt. Dann wird Ihr Gespr\u00e4chspartner Ihre Aussagen sofort verstehen und positiver reagieren. Verwenden Sie kurze S\u00e4tze mit gebr\u00e4uchlichen W\u00f6rtern. Sprechen Sie deutlich und konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche: Weniger ist meistens mehr. Bauen Sie Ihren Gedankenablauf logisch auf, sodass ein roter Faden in allen Ihren Aussagen deutlich wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Hilfreich ist, die Gliederung Ihrer Argumente in zwei nachvollziehbare Schritte zu unterteilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuerst nennen Sie Ihre These. Dann folgen Argumente, die Ihre These begr\u00fcnden. Ihre These kann auch nach dem Argument stehen. Bei kontroversen Themen ist es g\u00fcnstiger, Ihre These erst nach den Argumenten zu nennen. Denn sobald Ihr Gespr\u00e4chspartner Ihre Position kennt, sucht er in der Regel \u2013 unbewusst \u2013 nach Gegenargumenten und folgt Ihren Argumenten nur mit halbem Ohr.<\/p>\n\n\n\n<p>Das klingt sehr theoretisch. Hier ist ein Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bbLassen Sie uns gemeinsam eine Stakeholderanalyse erstellen, weil wir damit die Interessen der Stakeholder besser einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen.\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sehr wirkungsvoll sind auch positive Formulierungen. Steuern Sie in Ihrem Sinne, wie Ihr Gespr\u00e4chspartner Ihre Aussagen wahrnimmt. F\u00fchren Sie sich vor Augen, dass Sie Ihren Gespr\u00e4chspartner emotional und mental in eine schlechte Verfassung bringen, wenn Sie seine Aufmerksamkeit auf Einschr\u00e4nkungen und negative Aspekte lenken. Jedoch sind negative Inhalte im Rahmen von Projektbesprechungen nicht zu vermeiden, wenn Sie die Sachlage nicht verf\u00e4lschen wollten. Doch die negativen Inhalte wirken sympathischer, wenn sie positiv formuliert sind. Das nutzen Sie.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Negative Formulierung:<\/strong><\/em> <em>\u00bbHerr Auftraggeber, wir haben ein Problem, um das wir uns sofort k\u00fcmmern m\u00fcssen.\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positive Formulierung:<\/strong> <em>\u00bbHerr Auftraggeber, ich habe gemeinsam mit dem Projektteam eine kritische Situation identifiziert. Hierzu habe ich gemeinsam mit dem Team folgende L\u00f6sungsoptionen erarbeitet. Aus dem Projekt heraus empfehle ich Ihnen zur L\u00f6sung wie folgt vorzugehen \u2026\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Steuern Sie die Meinung des Gespr\u00e4chspartners, indem Sie ihn zu einer positiven Sichtweise f\u00fchren. In Zusammenhang mit Forderungen (an jemanden), sind positive Formulierungen besonders wichtig, denn negative Aussagen bringen Sie nicht weiter. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Projektziele und formulieren Sie positiv. Sie beg\u00fcnstigen dadurch die Zustimmung des Gespr\u00e4chspartners im Sinne Ihres Projektes, weil Sie seine Aufmerksamkeit l\u00f6sungsorientiert auf das Ziel richten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie sich durchsetzen wollen, ist eine starke Position wichtig. Indem Sie Ihre Angelegenheiten in vorauseilender Bescheidenheit sprachlich verkleinern und abwerten, sabotieren Sie sich selbst.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Schwache Verpackung<\/strong><\/td><td><strong>Starke Verpackung<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Ich bin am Montag nicht f\u00fcr das Projekt verf\u00fcgbar.<\/td><td>Ich bin ab Dienstag zu erreichen.<\/td><\/tr><tr><td>So funktioniert das nicht.<\/td><td>Was halten Sie von diesem Vorgehen?<\/td><\/tr><tr><td>Die Aufgabe ist in der Zeit nicht zu schaffen.<\/td><td>Ich kann\/werde die Aufgabe in der geforderten Qualit\u00e4t erledigen, wenn ich einen Tag mehr Zeit bekomme.<\/td><\/tr><tr><td>Ich habe keine Ahnung, damit kenne mich noch nicht aus.<\/td><td>Damit Sie eine gesicherte Antwort bekommen, m\u00f6chte ich mich erst genau informieren.<\/td><\/tr><tr><td>Daf\u00fcr bin ich nicht verantwortlich.<\/td><td>Das liegt in der Zust\u00e4ndigkeit von Herrn Experte.<\/td><\/tr><tr><td>Das Projekt ist nicht schlecht gelaufen.<\/td><td>Das Projekt habe ich mit dem Team erfolgreich abgeschlossen.<\/td><\/tr><tr><td>Die Besprechungsteilnehmer waren einigerma\u00dfen mit dem Ergebnis der Besprechung zufrieden.<\/td><td>Das Besprechungsergebnis hat die Teilnehmer weitgehend \u00fcberzeugt, und Folgendes sollten wir noch erg\u00e4nzen \u2026<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Zum erfolgreichen Durchsetzen und Argumentieren geh\u00f6rt die F\u00e4higkeit, das Wort \u203aich\u2039 zu benutzen. Damit positionieren Sie sich klar und zeigen den anderen Projektbeteiligten, dass Sie hinter Ihrer Aussage stehen. Ihre Aussagen gewinnen an Gewicht. Gleichzeitig betonen Sie die Subjektivit\u00e4t Ihrer Worte und schieben Ihren Gespr\u00e4chspartnern keine Aussagen unter. Wenn Sie Ihren Gespr\u00e4chspartnern Aussagen unterschieben, besteht die Gefahr, dass Sie dadurch unbeabsichtigt Widerstand erzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Geht es um die Interessen in Ihrem Projekt, setzen Sie sich mit klaren Ich-Botschaften durch. Vermeiden Sie Wischiwaschi-Aussagen und achten Sie darauf, auch den Standpunkt des anderen zu erfragen. Wer ausschlie\u00dflich \u203aich\u2039 verwendet, ger\u00e4t zu Recht in den Ruf eines Egozentrikers.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/www.businessvillage.de\/das-neue-projektmanagement\/eb-932.html\"><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/product_images\/info_images\/932.jpg\" alt=\"\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Eine h\u00e4ufig eingesetzte, aber wenig wirksame Strategie ist das sogenannte Bombardieren mit Argumenten. Nicht selten kommt der Gespr\u00e4chspartner kaum oder gar nicht zu Wort. Hier handelt der Dauerredner nach dem Prinzip \u203aViele Argumente wirken gut\u2039 und hofft, dass eines davon sein Gegen\u00fcber \u00fcberzeugen wird. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall. Je mehr Sie auf Ihren Gespr\u00e4chspartner einreden, desto mehr wird er sich Ihren Argumenten verschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt der sogenannte Geber-Effekt. Er besagt, dass wenige starke Argumente mehr bewirken. Unser Gehirn addiert unbewusst die Wirkkraft der Argumente und bildet einen Mittelwert. Konkret bedeutet das: Wird ein starkes Argument gemeinsam mit drei schw\u00e4cheren Argumenten vorgebracht, wirken sie eben weniger wirksam als ein bis zwei starke Argumente (Kitz\/Tusch 2014).<\/p>\n\n\n\n<p>Immer wieder beobachte ich auch die Durchsetzungsstrategie, nach der der Gespr\u00e4chspartner durch Schmeicheleien, Unterordnung oder Zugest\u00e4ndnisse gn\u00e4dig gestimmt werden soll, um die eigenen Projektziele durchzusetzen. Anstatt sich \u00fcber die schmeichelnden Worte zu freuen, reagiert der Gespr\u00e4chspartner abwehrend, weil der Schmeichler vers\u00e4umt hat, sich wirklich auf seinen Gespr\u00e4chspartner einzustellen. Trainieren Sie die F\u00e4higkeit, sich auf Ihren Gespr\u00e4chspartner einzustellen. Erst wenn Sie den anderen als Person wahrnehmen, werden Sie die n\u00f6tigen individuellen Ans\u00e4tze finden, um ihn wirklich zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Projektmanagement wir allzu oft rein organisatorisch betrachtet. Die Ansicht, ein Projekt sei ein fragiles Gebilde aus diversen Teilabschnitten, Meilensteinen und Deadlines greift aber viel zu kurz. Denn erfolgreiche Projekte leben vor allem von der Sprache: Sprache schafft Realit\u00e4t. Was in den Kommunikations- und Marketingabteilungen l\u00e4ngst Usus ist, scheint anderen Abteilungen noch fremd. 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