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Das Prinzip Merkel - Dröhnendes Schweigen

Sebastian Callies

27.05.2021 ·  In ihrer Rolle als Bundeskanzlerin hört das Volk nur ausnahmsweise etwas von ihr – etwa in ein paar Videopodcasts, bei der Neujahrsansprache und einzelnen Auftritten in Talkshows, wo sie dann aber der einzige Gast ist. Im kleinen Kreis mit Journalisten mag sie eine Plaudertasche sein und gerne das Gespräch dominieren, doch öffentlich ist davon nichts zu sehen. Während andere Meinungsmacher laut und krawallig zur Sache gehen, hat Merkel das gegensätzliche Muster zu ihrem einzigartigen Erfolgsrezept gemacht: möglichst nichts sagen.

Sebastian Callies

Hätte die Single damals eingeschlagen, wäre Sebastian Callies heute vielleicht noch mit seiner Rockband unterwegs. Hat sie aber nicht. Stattdessen studierte er Politik-, Medien- und Kommunikationswissenschaft und startete eine Laufbahn als Journalist und Werbetexter. Heute berät Sebastian Callies mit seiner Kommunikationsagentur einige der größten Unternehmen der Welt – vom Silicon Valley bis Göteborg, von Bangalore bis Bielefeld. Sein Thema ist Markenführung im digitalen Zeitalter. » http://https://www.calliesundschewe.de/

Am 17. Juli 1954 kommt die Tochter des evangelischen Pfarrers Horst Kasner und seiner Frau Herlind, Lehrerin für Latein und Englisch, in Hamburg zur Welt. Horst sympathisiert mit dem Sozialismus, und so übernimmt er eine Gemeinde in Brandenburg – obwohl die Wanderungsbewegungen an der innerdeutschen Grenze da schon in die andere Richtung liefen. Tochter Angela und ihre beiden jüngeren Geschwister Marcus und Irene wachsen daher in der DDR auf. Angela studiert in Leipzig Physik, verliebt sich dort in ihren Kommilitonen Ulrich – die beiden heiraten. Sie nimmt seinen Nachnamen an und behält ihn auch nach der Scheidung: Merkel. Niemand hätte damals gedacht, dass aus der ruhigen Pfarrerstochter später die mächtigste Frau der Welt werden sollte. Und damit natürlich eine der wichtigsten Meinungsmacherinnen überhaupt.

Ich habe deshalb diesen familiären Einstieg für dieses Kapitel gewählt, weil über Merkels persönlichen Hintergrund öffentlich so wenig bekannt ist – obwohl uns die Bundeskanzlerin seit fünfzehn Jahren regiert. Über ihr Privatleben schweigt sie. Homestorys gibt es kaum. Der besonders aufmerksame Zeitungsleser weiß vielleicht, dass sie einmal jährlich nach Südtirol in den Urlaub fährt. Das war es dann aber. Ihr Biograf Gerd Langguth bescheinigt ihr etwas »Sphinxhaftes«.

Merkel schätzt Verschwiegenheit

Menschen, die Angela Merkel um sich herum hat, müssen ebenfalls schweigen können. In Deutschland gibt es mehr Berichte über Trumps skurrile Familie oder die Ehefrau des französischen Präsidenten Emmanuel Macron als über Merkels Umfeld. Ihre Eltern tauchten bis zu ihrem Tode öffentlich nicht auf, von ihren Geschwistern oder ihrem Ehemann Joachim Sauer gibt es kaum Statements. Auch im Berufsalltag hat sie mit ihrer Büroleiterin Beate Baumann und Beraterin Eva Christiansen zwei Frauen an ihrer Seite, über die genauso wenig bekannt ist wie über ihre Chefin. Ebenso still ist ihr Freundeskreis. Merkel liebt Verschwiegenheit und ist selbst verschwiegen.

In ihrer Rolle als Bundeskanzlerin hört das Volk nur ausnahmsweise etwas von ihr – etwa in ein paar Videopodcasts, bei der Neujahrsansprache und einzelnen Auftritten in Talkshows, wo sie dann aber der einzige Gast ist. Im kleinen Kreis mit Journalisten mag sie eine Plaudertasche sein und gerne das Gespräch dominieren, doch öffentlich ist davon nichts zu sehen. Während andere Meinungsmacher in diesem Buch betont laut und krawallig zur Sache gehen, hat Merkel das gegensätzliche Muster zu ihrem einzigartigen Erfolgsrezept gemacht: möglichst nichts sagen.

»Gefühlt hat sie in den vierzehn Jahren ihres Regierens weniger gesagt als Christian Lindner (der FDP-Chef, Anmerkung des Verfassers), seit der sich dem Regieren verweigerte«, ätzte Journalist Bernd Ulrich in der Zeit. Schweigen, sagte Merkel einmal im Interview mit TV-Moderatorin Anne Will, bedeute viel für sie – Auszeit, Nachdenken, Vorbereiten, Vertrautheit, Bestrafung, Provokation, Machtwort, Ablehnung, Ignoranz. Man spürt dabei auch: Mit einer solch kühl kalkulierenden Frau ist bei einer Auseinandersetzung nicht gut Kirschen essen. Die BBC lobt diese »stille Macht« und Merkel als »stabile Figur in einer instabilen Welt«.

Als sie im Juni 2020 in einem ihrer seltenen Fernsehinterviews nach ihrer Meinung zu Trump gefragt wurde, schwieg sie »dröhnend«. Im Jahr 2019 zitterte die Kanzlerin mehrfach in der Öffentlichkeit, gab aber zu ihrer Gesundheit auch auf Rückfragen keine Auskunft bis das Thema versandete. Während die Debatte über die Flüchtlinge im Jahr 2016 die Talkshows und Nachrichten beherrschte, trug Merkel nur stoisch ihren bekannten Plan zur Verteilung der Ankommenden vor, setzte sich aber nicht mit den Shitstorms, Provokationen und anderen Positionen auseinander. PR-Experte Klaus Weise schrieb damals: »Wenn sie so weitermacht, wird sie die erste Politikerin, die sich um Amt und Würden schweigt. Denn ein kommunikatives Vakuum füllt sich von alleine«.

So kann man sich täuschen. Merkel wurde 2017 wiedergewählt. Obwohl sie sich seit Jahren kaum noch öffentlich zur Innenpolitik äußert und seit ihrem Rücktritt als CDU-Vorsitzende nicht einmal mehr über ihre Partei spricht, war sie während der Corona-Krise im Frühsommer 2020 mit Abstand die beliebteste Politikerin in Deutschland, mit Zustimmungswerten, von denen beispielsweise ein Donald Trump in seiner Amtszeit nur träumen konnte.

Anschein von Größe

Dabei blieb es im Kanzleramt wieder lange still, als die Corona-Krise Anfang 2020 akut geworden war. Merkel schickte zunächst ihren Gesundheitsminister und die Behördenleiter des Robert Koch-Instituts an die Öffentlichkeit, um die Lage zu erklären. Sie selbst hielt sich im Hintergrund. Dann aber wurde der Ruf nach einer Stellungnahme der Kanzlerin lauter. Und was sagte diese in ihrer ersten Corona-Pressekonferenz? »Wir werden das Notwendige tun« . Etwa einen Monat später dann sprach Merkel erstmals persönlich im Fernsehen zur Nation. Die Presse schrieb feierlich: »Wie ernst die Lage ist, zeigt Angela Merkel. In den Jahren ihrer Regierungszeit hat es eine außerordentliche Fernsehansprache der Bundeskanzlerin an ihr Volk noch nicht gegeben« . Allein diese Feststellung, wie besonders eine Fernsehansprache von ihr ist, belegt, dass die Kanzlerin eines der zentralen Gesetze der Macht verstanden hat. Deshalb ist ihr bei jedem Wort die maximale Aufmerksamkeit sicher: »Sage immer weniger als nötig.«

Öffentliches Schweigen ist ein ganz besonderer Ausdruck von Macht. Wer schweigt, demonstriert, dass er nicht antworten muss und niemandem Rechenschaft schuldig ist. Wer mächtig ist, braucht nichts erklären. Der strenge Blick der Großmutter bewirkt mehr als jede Schimpftirade, der ausbleibende Anruf nach dem ersten Date macht den Nicht-Anrufenden nur interessanter und auf ein Kaufangebot erst einmal nicht zu antworten erhöht den eigenen Status in Verhandlungen. Verwechseln Sie Schweigen daher auf gar keinen Fall mit der Abwesenheit von Kommunikation – ganz im Gegenteil: »Man kann nicht nicht kommunizieren«, lautet der wohl berühmteste Satz des Psychologen Paul Watzlawick.

Schweigen kann eben nicht nur »dröhnend« sein, sondern auch beredt, bedeutungsschwanger, unheilvoll, vielsagend, eisig, hartnäckig, peinlich, andächtig oder sogar teilnahmsvoll. Doch diese vielen Deutungsmöglichkeiten machen auch den Weg frei für destruktive Kräfte. Missverständnisse und Zweifel können die Folge sein. Menschen wenden sich ab, fühlen sich verunsichert oder nicht ernst genommen. Von Führungskräften wird gemeinhin erwartet, dass sie mutig vorangehen und uns sagen, warum wir wohin gehen.

Dass Schweigen für uns erst einmal wie Nichtstun wirkt, macht es in der Praxis für Otto Normalbürger so verdammt schwierig. Wir alle haben eine Illusion der Kontrolle. Grundsätzlich ist es besser, denken wir, irgendetwas zu tun, als eben nichts zu tun. Der Risikoforscher Nassim Nicholas Taleb führt als Beispiel die Glücksspieler an, die nicht widerstehen können, selbst ihr Ergebnis zu verbessern – etwa indem sie den Würfel kräftiger werfen, wenn sie eine hohe Zahl brauchen, oder ihn sanft rollen, damit eine niedrige Zahl herauskommt. Diese Macke ist zumindest harmlos. Kritischer wird es in der Medizin: Ärzte geben ihren Patienten irgendein Medikament oder fertigen lieber eine Kernspintomografie zu viel an, als nichts zu tun – was zu Überbehandlungen und unnötigen Strahlungsbelastungen führt: »Die Risiken, die durch Ärzte entstehen, werden normalerweise übersehen, weshalb es auch kaum jemandem bewusst ist, dass die Medizin vor der Einführung des Penicillin eine weitestgehend negative Bilanz hatte«. So schilderte der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz die Krankenhäuser nicht als Orte der Genesung, sondern als sicheren Ort der Ansteckung – als »thesaurus infectionis«, der eher die Überlebenschance der Gesunden erhöhte als der Kranken. Ein alter Ratschlag, der auch zu Beginn der Corona-Krise vielleicht an der ein oder anderen Stelle hilfreich gewesen wäre.

Gerade in der Politik wird besonders gern interveniert, denn die Bevölkerung erwartet von ihren Regierungen Stärke: Da werden zu Hause eifrig neue Gesetze beschlossen oder im Extremfall auch schon mal Länder erobert, um diesen den Frieden zu bringen. Politiker zeigen sich eben gerne als Macher. Wer abwartet, verliert. Wer entschlossen wirkt, gewinnt. »Die Gesellschaft zieht gedankenloses Handeln dem sinnvollen Abwarten vor«.

Nicht handeln, nicht reden, stattdessen warten und schweigen – das passt als Erfolgsmuster also gar nicht. Normalerweise. Der Fall von Merkel liegt aber anders, und genau das macht ihn so bemerkenswert. Er steht einigen Mustern in diesem Buch entgegen, kann sogar als Antwort darauf verstanden werden. Sie zieht im Hintergrund die Fäden, lässt andere agieren und schweigt öffentlich meistens dazu. Das ist perfekte Selbstinszenierung durch maximale Zurückhaltung.

Spielräume sichern

Weil man gar nicht so genau weiß, wer sie ist und was sie will, lässt sich im Nachhinein jede ihrer politischen Entscheidungen begründen: Erst kam die Verlängerung des Atomausstiegs, danach die plötzliche Energiewende. Dann Aussetzung der Wehrpflicht, Einführung des Mindestlohns, Ehe für alle, Grenzöffnung, Grenzschließung. Überall waren die Positionen ihrer Partei sogar noch kurz vor den Entscheidungen andere. »Merkels vermeintlicher Pragmatismus besteht vielmehr darin, dass das eigene Handeln so vage kommuniziert wird, dass für Dritte im Nachhinein stets die Möglichkeit bleibt, die Folgen des Handelns als Ergebnis einer pragmatischen Abwägung zu plausibilisieren«. Schweigen, das lernen wir von Merkel, verschafft eben grenzenlosen Spielraum. Ein Scheitern ist kaum möglich, denn wer nicht sagt, wohin er will, kann sich auch nicht verlaufen und muss sich auch nicht rechtfertigen.

Das funktioniert natürlich nur, wenn wir als Publikum nichts hinterfragen und unsere Verantwortung vertrauensvoll nach oben delegieren.

Aber wir sind vermutlich auch immer ein wenig eingeschüchtert: Denken Sie an die Stille im Raum, als Sie Ihren Chef das letzte Mal auf eine Gehaltserhöhung angesprochen haben. Herrscher oder Führungskräfte halten ihre Untergebenen mit Schweigen auf Distanz und behalten die Kontrolle. Sie vermeiden Fehler und lassen sich nicht festlegen. Schweigen lässt den Zuhörer im Ungefähren, macht ihn abhängig von bestehenden Strukturen – ja verstrickt ihn sogar noch stärker in sie. Das extremste Beispiel ist die Mafia: Wer schweigt, gehört dazu. Wer redet, stirbt. Oder nehmen wir andere Machtsysteme wie etwa das Militär, in dem Soldaten durch strittige Initiationsriten in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Wer hier auspackt und das Schweigen bricht, wird aus dem System ausgeschlossen.

Doch Stille hat auch viel Gutes: Sie gibt uns Raum zum Nachdenken, Kraft und Kreativität. Wenn Sie schweigen, verplappern Sie sich nicht und müssen später nichts bereuen. Das ist eine Möglichkeit, schwierige Situationen besser zu kontrollieren. Wer schweigt, hört genauer zu und erfährt, was das Gegenüber wirklich will. Eine seltene Eigenschaft, die auch Merkel von Journalisten zugesprochen wird. Schweigen Sie, wirken Sie auf Ihr Umfeld unwiderstehlich souverän – nämlich rätselhaft, selbstbestimmt und unangreifbar. Sie lösen in einer Eins-zu-Eins-Situation zudem einen Sprechzwang bei Ihrem Gegenüber aus, das sich dann schon einmal um Kopf und Kragen reden kann.

Wer etwa in China verhandelt, erlebt, dass der wichtigste Mensch am Tisch in Verhandlungen schon einmal einschläft und sich erst ganz am Ende überhaupt äußert. Er darf das, denn er ist der Ranghöchste.

Seien auch Sie in wichtigen Gesprächen oder in der Öffentlichkeit selbst bedächtig und plappern Sie nicht alles heraus. Wenn Sie doch etwas sagen, bleiben Sie weitgehend im Ungefähren, damit Ihr Publikum noch lange nach Ihrem Treffen damit beschäftigt ist, Ihre Aussagen zu interpretieren. Besinnen Sie sich also wie Merkel auf die Kraft der Ruhe.

Sollten Sie ein Unternehmen führen und einmal in eine größere Krise hineingeraten, warten Sie zunächst ab und schweigen Sie ein paar Tage. Das erfordert Mut und wird ihnen daher Respekt einbringen. Kommentieren Sie das Geschehen dann öffentlich bedeutungsvoll, aber möglichst wolkig. Ihre PR-Berater werden Ihnen das exakte Gegenteil raten, weil diese ja mit viel Gerede und Getue auch mehr verdienen. Doch Transparenz und Klarheit können Sie so schnell ohnehin nicht garantieren, also versuchen Sie lieber, weniger zu sagen und mit ruhiger Hand zu lenken. Sie wirken stark und souverän. Denken Sie daran: Handeln wird überschätzt. Je mehr sie reden, desto weniger wirken sie. Kommunikation erzeugt immer Anschlusskommunikation – und das verkompliziert die Dinge immer weiter. Schon der griechische Philosoph Pythagoras – wir kennen ihn noch dunkel aus dem Mathematikunterricht – hat seinen Schülern folgenden Ratschlag gegeben: »Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen.« Das ist auch heute eine gute Faustregel.
Deutungshoheit durch »nichts sagen«
Werden dagegen Sie angeschwiegen und erwarten sich Informationen, wo keine kommen, dann lassen Sie sich nicht verunsichern und heben Sie das Gegenüber nicht auf einen übermächtigen Sockel. Fragen Sie einfach nach. Bohren Sie. Gehen Sie den Dingen auf den Grund und schauen Sie durch das Schweigen hindurch. Denn wie wir gesehen haben, dient es meist vor allem dazu, sich mächtig zu inszenieren und uns dabei abhängig zu machen.

Die Bundeskanzlerin hat dieses Erfolgsmuster perfektioniert, und das meine ich keinesfalls abwertend oder ironisch. Dass die pompös auftrumpfenden, hektisch agierenden Staatschefs anderer westlicher Länder einmal ähnlich lange im Sattel sitzen wie sie und dabei auch noch annähernd so beliebt sein werden, ist unvorstellbar – nicht nur aufgrund rechtlicher Hürden. Durch ihre private Verschwiegenheit, ihr vielsagendes öffentliches Schweigen und ihren Regierungsstil des »präsidentiellen Zauderns« hat Angela Merkel die deutsche Politik anderthalb Jahrzehnte dominiert. Die Deutungshoheit gewinnen durch »nicht reden«, auch das kann also eindrucksvoll gelingen.

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