i-Mode: Risikoloser Einstieg in Mobile Multimedia? BusinessVillage - Verlag für die Wirtschaft

Werden Sie VIP

Schließen Sie sich 26.000+ Menschen an und abonnieren Sie den gratis BusinessVillage-Newsletter. Gehören Sie zu den Ersten die es erfahren: Exklusive Inhalte. Neue Bücher. Gratis Angebote. Einladungen ...

Gastbeitrag schreiben?

Sie sind Trainer, Berater, Coach und ein Meister Ihres Faches? Sie haben was zu sagen? Dann Nutzen Sie die Chance und publizieren Sie einen Gastbeitrag im BusinesVillage Online-Magazin — Gratis und ohne Risiko aber viele tausend Leser garantiert! Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre Mail an artikel[at]businessvillage.de.

Honorarfreier Content

Sie sind Journalist oder Redakteur und auf der Suche nach Gastbeiträgen, Buchauszügen oder einem/r Interviewpartner(in)? Dann sprechen Sie uns bzgl. einer Verwertungs- bzw. Abdruckgenehmigung an. Diese ist i.d.R. honorarfrei. Ihnen schwebt ein exklusiver Artikel vor? Senden Sie Ihre Anfrage an redaktion[at]businessvillage.de.

i-Mode: Risikoloser Einstieg in Mobile Multimedia?

13.06.2005 ·  Mit dem Start des i-Mode Portals zur CeBIT 2002 ist die erste Plattform für Mobile-Multimedia-Anwendungen auf den Markt gekommen. Content-Anbieter wie auch Unternehmen ...

Mit dem Start des i-Mode Portals zur CeBIT 2002 ist die erste Plattform für Mobile-Multimedia-Anwendungen auf den Markt gekommen. Content-Anbieter wie auch Unternehmen, für die die Mobile-Multimedia-Services in Zukunft eine Rolle spielen könnten, müssen sich jetzt überlegen, ob und wie sie in die neue Technologie investieren wollen. Die vorliegende Studie widmet sich u.a. der Frage, wie das Verhältnis von Carrier und Content-Partner aussehen kann und wie Produktentwicklung und Marketing sinnvoll gestaltet werden können, solange die Portale noch nicht über eine kritische Nutzer-Masse verfügen.

Was ist i-Mode?

I-Mode ist eine Technologie, die dem Nutzer erlaubt, per Handy Inhalte von einer i-Mode-Plattform abzurufen. Ähnlich wie beim WAP oder SMS können so gezielt Informationen abgerufen werden, die den User über ein i-Mode-kompatibles Endgerät mit Browser erreichen. Dieser Browser erlaubt einen farbige Darstellungen genauso wie das Übertragen von Bildern. Zum Umfang der Software gehört auch ein eMail-Client sowie die Option mehrstimmiger Klingeltöne. Der Zugang zu den Inhalten erfolgt dabei über einen Gateway des Netzbetreibers, der die Anfragen der Endgeräte über gesicherte Internet-Verbindungen an die Server der Content-Partner weiterleitet.

Methodik der Studie:

Für die Studie wurden Fragebögen an alle 41 Content-Partner der i-Mode-Plattform versandt. Die Rücklaufquote betrug dabei über 56%, wobei die Rückläufer rund 67% der Angebote und Dienste im i-Menu repräsentieren. Angesichts der geringen Grundgesamtheit wurde zwar keine Repräsentativität angestrebt, die dargestellten Ergebnisse gewährleisten aber sicherlich die Relevanz der Studie. Die Ergebnisse wurden außerdem einer intensiven Plausibilitätsprüfung unterzogen.

Vorteile von i-Mode:

Tatsächlich ist es nicht so sehr die neue Technologie, welche die wesentliche Innovation von i-Mode ausmacht. Hier wurde auf Bausteine gesetzt, die bei Anbietern von Web-Inhalten bereits verfügbar sind und somit verhältnismäßig einfach in das i-Mode-Portal zu integriet werden können. Insofern wird i-Mode dem Versprechen "das Internet mobil zu machen", durchaus gerecht. Dadurch wird der Einstieg für Content-Anbieter kostengünstig, wie die befragten Content-Partner bestätigten.

Unabhängig von der Art der Anwendungen wurden die Kosten für den Gateway den E-Plus anbietet, zu 75% mit unter 5000 Euro angegeben. Auch die Erweiterung bzw. Anbindung eines Content-Management-Systems schlägt mit keinen allzu großen Investitionen zu Buche. Insgesamt kann gesagt werden, dass sich die Content-Partner der ersten Stunde weitgehend einig sind, was die Höhe der Initialkosten für den Einstieg in i-Mode betrifft. Nur 9% der Befragten halten ein Budget von über 25.000 Euro für notwendig, 44% halten sogar weniger für angemessen

Beschränkungen:

Die technische Ähnlichkeit von WWW und i-Mode sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die (zurzeit noch bestehenden) Beschränkungen der Anzeige und der Navigation eine Anpassung der Inhalte erforderlich macht. Viele der Content-Anbieter gingen bei der notwendigen Produktentwicklung den Weg des geringsten Widerstands und verzichteten auf die Entwicklung eines Angebot, das exakt auf die neue Plattform zugeschnitten ist.

Ein Blick in die Zukunft:

Nahezu alle Anbieter beabsichtigen, ihr Angebot auszubauen. So wird E-Plus beispielsweise spätestens im Herbst diesen Jahres den Anbietern die Standortinformation des Users zur Verfügung stellen können - multimediale Location-Based-Services werden dann erstmals möglich sein. Dann wird auch die Abrechnung einzelner Transaktionen machbar sein - die Grundlage für Mobile-Commerce-Anwendungen jenseits des Vertriebs von Klingeltönen.

Auch wenn mit der Einführung des WAP-Standards 2.0 die WAP-Portale über ähnliche Fähigkeiten verfügen wie die i-Mode-Portale: Der Unterschied von i-Modez u WAP liegt nur übergangsweise in den mobilen Multimedia-Fähigkeiten. Wichtigstes Unterscheidungskriterium ist der Marken-Charakter von i-Mode.

Aus dem Inhalt:

  • Research - die Investitionen der i-Mode-Teilnehmer
  • Niedrige Kosten für die technische Anbindung
  • i-Mode grenzt sich als Marke ab
  • Eigene Investitionen in die Gewinnung neuer Kunden halten die Mehrzahl aller Content-Partner für unnötig ...
  • Analyse - die Ziele und Perspektiven der i-Moder-Teilnehmer
  • Der Einstieg in die Lernkurve bedeutet permanente Optimierung
  • Der Kampf um die besten Lagen nimmt zu
  • i-Mode Teilnehmer teilen sich in drei Lager
  • Analyse der drei Grundstrategien...
  • Briefing - die strategischen Optionen für Medienunternehmen
  • Die mobile Multimedia-Zukunft beginnt vor der Einführung von UMTS
  • i-Mode charakterisiert diesen Startpunkt
  • Unternehmen und Medien sollten strategische Überlegungen zum Markt der Mobile- Multimedia-Portale entwickeln...u.a.m.

Fazit:

Die vorliegende Studie fasst zum ersten Mal den "Stand der Dinge" zum Thema i-Mode kompetent zusammen. Die Autoren erläutern sowohl die technische Seite der neuen i-Mode-fähigen Endgeräte und Portale wie auch die Vorteile für Unternehmen und Content-Anbieter. Neben Chancen werden aber auch Risiken - vor allem durch zu geringe Investitionen im Bereich Marketing und Neukunden-Gewinnung - aufgezeigt und analysiert.

Zum Abschluss bietet der Teil "Briefing" ausführliche Informationen und konkrete Handlungsanleitungen zu Themen wie Strategie-Entwicklung, Partnering, Produktentwicklung, Konzepterstellung und Marketing.

Fazit: Eine dringend fällige Untersuchung, die dem Leser hochaktuelle Informationen mit hohem Nutzwert bietet - damit Sie den Anschluss nicht verpassen! Unbedingt lesenswert!

Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über die BusinessVillage GmbH. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an redaktion@businessvillage.de.