BusinessVillage Update Your Knowledge

RSS Newsfeed twitter follow me

RSS facebook

facebook Fan werden

Teilen






27.01.2011

Social Sales 2.0

von Wolfgang Wienen

Wolfgang Wienen

Ohne Social Media geht nichts. Ob Kundenkommunikation, Akquise, Werbung - wer heute verkaufen will kommt an sozialen Netzwerken nicht mehr vorbei. Doch im klassischen Vertrieb sind alte Vorgehensweise  immer noch en vouge. Nüchtern betrachtet ist mit der fünf, sieben oder wie viel auch immer stufigen Verkaufspyramide ist da nichts mehr zu machen. Denn gerade das Internet führt zu einer Transparenz, die dem Verkäufer fast jeglichen Spielraum raubt. Welches Produkt, mit welche Eigenschaften und die Entscheidung über den Nutzen ist schon lägst gefallen bevor der Kunde sich auf den Weg zum Verkäufer – hoffentlich zu Ihnen - macht. 

Schauen Sie sich den expandierenden SocialMedia 2.0 Bereich an. Er zeigt uns, wie wichtig soziale Netzwerke und die multilaterale Kommunikation geworden ist. Im Vertrieb hingegen werden nach wie vor „alte“ Vorgehensweisen von den Außendienstlern favorisiert und angewendet. Der Preis spielt dann in der Auftragsverhandlung eine zentrale Rolle und die Deckungsbeiträge sinken weiter. Viele Außendienstler wundern sich dann, dass der Erfolg ausbleibt und schieben ihr Versagen auf den harten Wettbewerb und die schlechte Marktsituation - ohne ihr eigenes Verhalten oder ihre Vorgehensweise zu überprüfen. Heute ist nicht mehr der „Schwätzer“ als Verkäufertyp gefragt, sondern der TOP Verkäufer, der über ein funktionierendes Netzwerk verfügt, seine Persönlichkeit und Zuverlässigkeit herausstellt und die individuellen Bedürfnisse seiner Gesprächspartner herausarbeitet, damit er zielorientiert den kundenspezifischen Nutzen erfassen und ein optimales Produkt anbieten kann. Nur dann kommen Verkäufer und damit Unternehmen aus der Vergleich- und Austauschbarkeit heraus. Bereits heute und in Zukunft steht der Mensch im Fokus sämtlicher Aktivitäten und nicht das Produkt - gerade im Vertrieb!

Empfehlung aus der Redaktion

Fang die Fische!

Jan van Sale ist frustriert. Am liebsten würde er seinen Job im Vertrieb aufgeben. Als er seinem Chef davon erzählt, macht dieser ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag und van Sale hat wieder Erfolg. 

Jetzt bestellen!

Produkte haben heute in einem Verkaufsprozess gerade mal 15 % Einfluss auf die Entscheidung. Hierbei geht es nicht darum, ob der Kunde diesen Artikel benötigt oder nicht, sondern nur noch darum, wo er kauft. Produkte werden immer ähnlicher, immer vergleichbarer und somit auch austauschbar. Dies resultiert aus der Transparenz der Märkte, die durch das Internet noch verstärkt wird. Durch die Informationsflut via Internet werden Kunden wissender, mündiger und können so Produktmerkmale schneller vergleichen. Die Kunden erhalten über das Internet sehr schnell eine Übersicht vom Markt und Produkt. Oftmals sind Kunden besser über den Wettbewerb informiert und vielleicht auch über das eigene Produkt als der jeweilige Verkäufer.

Sobald ein Kunde ausschließlich Zahlen, Daten und Fakten nüchtern vergleicht, lassen sich weder Emotionen noch andere mögliche Einflüsse wirkungsvoll nutzen, um den Kunden zu beeinflussen. Das Produkt mit seinen nackten Werten wird klar im Fokus der Entscheidung stehen und somit ist der Preis die Nummer 1 der Entscheidungskriterien. Sobald Internetseiten, Erfahrungsberichte von Fremden im Internet, Prospekte und zielgerichtete Darstellungen der Fakten genutzt werden, lassen sich Kunden beeinflussen. SocialMedia 2.0, also eine umfassende Internetpräsenz, spielt bereits heute eine unglaubliche Rolle in der Vermarktung der eigenen Produkte. Weiter lässt sich die Kundenbeeinflussung durch das persönliche Gespräch weiter steigern und professionalisieren. Sobald wir einen direkten Einfluss, also im persönlichen Gespräch, und indirekten Einfluss auf den potenziellen Käufer ausüben können, beginnt SocialSales 2.0. Also eine Kombination aus Internetpräsenz und persönlichem Kundenkontakt.

Betrachten wir nun den persönlichen Kontakt. Die Basis für den Erfolg bildet grundsätzlich das eigene Wissen über das oder die Produkte, über Märkte, den Wettbewerb und die zu bearbeitenden Zielgruppe. Ohne ein ausreichendes Wissen über die genannten Bereiche werden wir schnell als inkompetente und nicht vertrauenserweckender Verkäufer identifiziert und der Kunde kauft seine Ware woanders. Er ist dann bereit, bei einem kompetenten und engagierten Wettbewerber einen höheren Preis zu zahlen. Das Basiswissen spiegelt sich in der eigenen Person (Mensch 55 %) wider. Der Mensch spielt heute im Verkauf eine wichtigere Rolle, als viele annehmen. Durch die Informationsfluten die auf den jeweiligen Verbraucher einprasseln wird es immer schwieriger die richtige Entscheidung oder überhaupt eine Entscheidung zu treffen. Sobald der Verkäufer sich selbst in den Hintergrund und seine austauschbaren Produktmerkmale in den Vordergrund stellt, werden Austauschbarkeit und der Preis eine immer größere, wenn nicht sogar eine entscheidende Rolle spielen. Je mehr sich der Einzelne jedoch in diesen Prozess einbringt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er den Zuschlag, also Auftrag, erhält. Der persönliche Kontakt hat bei allen Entscheidungen einen immensen Einfluss.

Das persönliche Engagement, das eigene Netzwerk, die Zuverlässigkeit, das konsequentes Vorgehen und die Nachhaltigkeit des Verkäufers entscheiden ganz klar über Erfolg und Misserfolg. Und das macht 55% aus.

Mit diesen im Kasten aufgezeigten persönlichen Attributen, die über 50 % des Erfolges ausmachen, ist der erfolgreiche Verkäufer von heute und morgen gerüstet. Im Umgang mit dem Kunden und seinen Bedürfnissen sollte der Verkäufer sich in erster Linie nicht mehr so wichtig nehmen, den Kunden in den Fokus seiner Aktivitäten stellen und in seiner Vorgehensweise dem Harvard Prinzip folgen, nach dem Motto „hart in der Sache und weich mit dem Menschen“! Die vertrieblichen Fähigkeiten und geplanten strategischen Vorgehensweisen in der Arbeit des Vertrieblers runden den Erfolg ab. Als erfolgsorientierte Vorgehensweise erweist zum einen der strategisch aufgebaute Gesprächsverlauf durch eine gezielte und der altbewährten Fragetechnik und zum anderen durch das Visualisieren der Anforderungen des Kunden mit dem Nutzen, am besten noch durch eine monetär quantifizierbare Nutzenkette (Wirtschaftlichkeit = was spart der Kunde konkret an Zeit und Geld). Hierbei nutzen erfolgreiche Verkäufer immer mehr das Pencil Selling. Das Pencil Selling ist nichts anderes, als das bereits beschriebene Visualisieren von Argumenten und das Gegenüberstellen von Anforderungen, die wir vom Kunden erfahren haben. Das Pencil Selling ist die professionellste Art und Weise, seinen Kunden individuell zu überzeugen.

Die Summe aller aufgeführten Punkte, ergibt das erfolgreiche SocialSales 2.0

Empfehlung aus der Redaktion

Fang die Fische!

Jan van Sale ist frustriert. Am liebsten würde er seinen Job im Vertrieb aufgeben. Als er seinem Chef davon erzählt, macht dieser ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag und van Sale hat wieder Erfolg. 

Jetzt bestellen!

Der Autor

Wolfgang Wienen ist Unternehmensberater, Trainer und Coach und gilt als Geheimtipp unter den Vertriebstrainern. In seiner über 20-jährigen Berufstätigkeit im Vertrieb von Konsum-, Investitionsgütern und Dienstleistungen hat er alle Facetten des Vertriebs kennen gelernt und gibt seit 17 Jahren seine Erfahrungen in Seminaren und Einzelcoachings weiter. Mit dem Motto „aus der Praxis für die Praxis“, seiner motivierenden Art und dem Fokus auf Nachhaltigkeit hat er schon mehr als 12.000 Teilnehmer gecoacht und auf die Herausforderungen im Vertrieb vorbereitet. www.wienen-ve.de

 



Mehr zum Thema

Social Sales 2.0

Schuld sind immer die Anderen

Warenkorb


Es befinden sich keine Artikel im Warenkorb.

Fachartikel schreiben

Sie sind Trainer, Berater, Coach, ein Meister Ihres Faches und Sie haben was zu sagen? Dann Nutzen Sie die Chance und publizieren Sie Fachbeitrage im BusinesVillage Online-Magazin — Gratis und ohne Risiko aber viele tausend Leser garantiert! Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre Mail an artikel[@]businessvillage.de.

Honorarfreie Fachartikel

Sie sind Journalist oder Redakteur und auf der Suche nach werthaltigem Artikeln für Printmedien, Newsletter oder Kundenzeitschriften? Dann sprechen Sie uns bzgl. einer Verwertungs- bzw. Abdruckgenehmigung an. — diese ist i.d.R. honorarfrei.

Ihnen schwebt ein exklusiver Artikel vor?
Gerne stellen wir Ihnen für exklusive Beiträge Kontakte zu unseren Fachautoren her. Natürlich sind auch diese honorarfrei.

Gratis Newsletter

Praxiswissen für Ihren Erfolg! Jetzt den Gratis-Newsletter abonnieren und das Begrüßungspaket erhalten!

Abo verwalten
Archiv



Unsere Autoren


Sascha Bartnitzki

Sascha Bartnitzki

ist Experte für Akquise und Piranha Selling®. »

Jörg Steinfeld

Jörg Steinfeldt

Jörg Steinfeldt ist Volljurist und arbeitet bei einem internationalen Spezialversicherer. Er ist seit 20 Jahren Führungskraft. »

Heiko Burrack

Heiko Burrack

berät seit mehreren Jahren Agenturen und werbetreibende Unternehmen bei der Neukundengewinnung. »

Elke Fleing

Elke Fleing

ist Beraterin und steht Unternehmen und Kreativen in Fragen zu Positionierung, Marketing und Kommunikation zur Seite. »

Wolf Erhardt

Wolf Ehrhardt

ist Unternehmensberater und beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit den Manipulationsmustern der Verhaltensökonomie »

Jens-Uwe Meyer

Jens-Uwe Meyer

ist einer der führenden Experten für Innovation und Kreativität. »

Sylvana Pollehn

Sylvana Pollehn

führt ein Restaurant mit 40 Mitarbeitern un engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung junger Führungskräfte »

Stephan Meixner

Stephan Meixner

Stephan Meixner ist freier Fachjournalist und auf die Themengebiete E-Commerce, Online-Marketing sowie Social Media und Mobile-Marketing »

Alle Autoren

Diese Seite benutzt in großem Umfang Cascading Style Sheets. Wenn Sie diese Zeilen lesen können, unterstüzt Ihr Browser StyleSheets nicht vollständig. Der Zugriff auf unsere Inhalte ist auch mit Ihrem Browser möglich, um in den Genuss einer optimalen Darstellung zu kommen, müssen Sie zu einem moderneren Browser wechseln.