Smog im Kopf BusinessVillage - Verlag für die Wirtschaft

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Smog im Kopf

Martin Christian Morgenstern

11.02.2016 ·  Stressige Gedanken kennt jeder. Sie schießen nur so durch den Kopf, sie sind einfach da ohne das wir sie bewusst ausgelöst haben. Die Ursachen sind vielfältig und sie belasten uns psychisch und manchmal sogar physisch. Der Psychologe Dr. Martin Mortgenstern erklärt, wie wir unser Gehirn durchlüften und uns von den grauen Smog-Wolken im Kopf befreien.

Martin Christian Morgenstern

Dr. Martin Christian Morgenstern ist ein renommierter Verhaltensforscher und Evolutionspsychologe. Als Experte für mentale Stärke, Persönlichkeitsentwicklung, Motivation und Stressmanagement berät, coacht und trainiert er seit über zehn Jahren Fach- und Führungskräfte, Politiker, Unternehmer und Berufssportler. Zudem ist er seit vielen Jahren Lehrbeauftragter an renommierten Fachhochschulen. Seine Methoden sind wissenschaftlich bestätigt und können sofort zu 100 Prozent umgesetzt werden.  » http://www.martinmorgenstern.com

Der Motzki

Vielleicht kennst du das. Du warst einmal nicht so gelassen oder souverän wie du dir gewünscht hättest. Du wolltest zum Beispiel mal jemandem die Meinung sagen, du hast ein paar Worte zu viel gesagt oder du warst für deinen Anspruch an dich selbst schlicht zu uncool. Dann nämlich gibt es manchmal ein inneres Nachspiel. Ich-2 schimpft deshalb aus der Tiefe auf dich ein. Wenn du jetzt wieder Ruhe haben willst, dann lass dein Ich-2 sich einmal richtig ausschimpfen.

Geh-Meditation – ein Weg zu mehr Präsenz und Konzentration im Alltag

Die sogenannte Geh-Meditation soll trainieren, im Alltag die Konzentration immer wieder zum nächsten Schritt zurückzuführen. Der Hintergrund ist, dass Ich-2 sich automatisch konzentriert, wenn man in einer schnelleren Bewegung ist. Viele unserer geistigen Tätigkeiten aber geschehen ohne oder mit wenig Bewegung. Deswegen kommt es häufiger vor, dass wir dabei abschweifen. Durch die Geh-Meditation üben wir uns darin, das zu erkennen und die Konzentration wieder zurückzuführen.

Technisch funktioniert die Meditation sehr einfach. Du läufst einfach fünf Minuten im Gänsefüßchen-Schritt. Das ist so langweilig, dass dein Geist immer wieder abschweift. Du machst dann nichts anderes, als deine Konzentration wieder einzusammeln und auf den nächsten Schritt zurückzuführen. Die Konzentration wird dir immer wieder abhauen und du wirst sie immer wieder einsammeln. Betrachte das Ganze als ein Spiel. Wenn du das zwei bis drei Mal pro Woche praktizierst, wirst du ein Meister der Konzentration im Alltag!

Kopf leer schreiben

Manchmal fliegen einem viele Termine, Entscheidungen und To-dos durch den Kopf. Ich-2 will dich nun daran erinnern oder braucht deine Hilfe zum Entscheiden. Das führt dazu, dass seine inneren Stimmen und seine Nervosität deine Konzentration verhindern.

Zum Aufräumen kannst du ganz einfach deinen Kopf entleeren. Nimm dir einen Zettel und schreib alles, was dir im Kopf an Entscheidungen und To-dos rumgeistert, einfach auf. Anschließend kannst du deine aufgeschriebenen Gedanken in einen Terminkalender übertragen oder die Liste abhaken. Das ist auch eine gute Technik, um einen Arbeitstag abzuschließen und mit ruhigem Kopf ins Private zu wechseln.

In diesem Zusammenhang habe ich noch einen Tipp für dich aus dem Zeit- und Selbstmanagement. Experten wie Lothar Seiwert oder Burkhard Heidenberger empfehlen, eigene Notizen nicht auf Tausende Zettel oder Post-its zu schreiben, sondern nur ein einziges Notizbuch zu verwenden, wo alle wichtigen Dinge ihren Platz finden. Das Aufschreiben in einem ›Superbuch‹ entlastet den Kopf, weil das Ich-2 nicht mehr an alles denken und das Ich-1 erinnern muss. Anwender derartiger Notizbuchstrategien berichten, dass sie so das Chaos in ihrem Kopf deutlich reduzieren und viel gelassener arbeiten können. Das Durchstreichen erledigter Aufgaben sei außerdem stets ein kleines Erfolgserlebnis und motiviere, auch die noch offenen Punkte anzugehen.

 

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