Das BusinessVillage Online-Magazin
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bietet Ihnen ein absolutes Plus an Businesswissen. Neben ausführlichen Hintergrundinformationen zu unseren
Büchern finden Sie im Magazin auch Autoreninterviews, interessante Projektberichte und Fachartikel für
Ihr Business.
Insgesamt befinden sich
7
Artikel im Magazin.
Kaufkräftig, innovationsfreudig, launisch und verwöhnt – die Jugend von heute gilt als attraktive, aber auch schwierige Zielgruppe. Wer als Markenartikler punkten will, muss die Teenager verstehen. Ingo Barlovic, Geschäftsführender Gesellschafter des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Iconkids & Youth, erklärt, worauf es ankommt.
Einige Produkte, wie z.B. das Mobiltelefon, sind über viele Altersschichten hinweg gleichermaßen verbreitet. Doch beim Kauf eines Mobiltelefons nebst Karte erhält man das neu Erworbene oftmals zusammen mit einigen Hochglanzbroschüren im gewollt pubertären Layout – zuweilen selbst dann, wenn es sich nicht um ein Billigprodukt handelt. Im Informationstext über den Mobilfunkanbieter steht direkt zu Beginn: „Wenn Du heute Deine Karte aktivierst, nennst Du uns Deinen Namen und Deine Adresse.“ Für den 16-jährigen Käufer mag das alles völlig in Ordnung sein. Aber schon der auch nur um einige Jahre ältere Kunde will sich womöglich nicht mehr dauergeduzt wissen und fühlt sich auch kaum von den smarten Boys auf der Verpackung repräsentiert.
Nein! Die älter werdende Gesellschaft ist ein Mega-trend! Als mächtige gesellschaftliche Strömung wirkt ein Megatrend in allen persönlichen und gesellschaftlichen Sphären und hat ausgeprägte Konsequenzen. Ein
Mega-trend lässt sich weder schaffen noch verhindern, weder steuern noch
beeinflussen. Aber man kann ihn nutzen
Über den demographischen Wandel ist schon viel geschrieben worden.
Die künftige Bedeutung der Zielgruppe „Best Age“ ist rational längst erkannt.
Tatsächlich jedoch zögern die Marketingverantwortlichen und Werber ...
"FORTY UP", "50 +" , "die Macht der neuen Alten",
"die Revolution der Hundertjährigen"... wie auch immer man das
Kind beim Namen nennen mag,
ich freue mich darüber, dass die Medien den demographischen Wandel intensiv
beleuchten und damit allen interessierten, neugierigen und pfiffigen Menschen
die Möglichkeit bieten, rechtzeitig in die enormen Veränderungsprozesse
einzusteigen.
Allmählich nimmt auch die Politik und die Wirtschaft wahr, dass die Gruppe
der Senioren in unserer Gesellschaft nicht mehr zu übersehen ist, auch
wenn die Medien vielfach noch dem Jugendwahn verfallen sind und sich von der
Quote der 20-50jährigen bestimmen lassen.
Interessanterweise sind es dieses Mal die für ihre lange Leitung oftmals gescholtenen Politiker, die den Zug der Zeit viel früher erkannt haben als die meisten Unternehmen. 1991 beschloss die SPD auf einem Parteitag in Bremen das "Zukunftsbündnis mit den Älteren". 1994 gründeten die Sozialdemokraten die Arbeitsgemeinschaft 60plus.s.
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