Das BusinessVillage Online-Magazin
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Viele Unternehmen müssen aktuell einen Kurswechsel vollziehen, weil sich ihr Umfeld radikal gewandelt hat. Das treffen der damit verbundenen strategischen Entscheidungen fällt vielen Managern schwer, weiß Johann Scholten von der WSFB Beratergruppe Wiesbaden. Denn hierbei müssen die Unternehmensführer sich auch auf ihre persönlichen Einschätzungen der künftigen Marktentwicklung stützen.
Benchmarking. So heißt eine bevorzugte Methode der Unternehmen bei der Entscheidungsvorbereitung und Ideenfindung. Übersetzt heißt dies: von anderen „abschreiben“ und „abkupfern“. Wer das tut, landet automatisch im Mittelmaß und wird niemals spitze.
Die Krise macht die Suche nach Chancen-Ideen nötiger denn je. Damit aber Mitarbeiter und Management wirklich erfolgreich neue Potenziale ausfindig machen bedarf es passender Rahmenbedingungen. Der hoffnungsvolle Aufbruch in die Zukunft scheitert nämlich regelmäßig, weil die Hürden - die es zu nehmen gilt - nicht bekannt sind oder mächtig Unterschätzt werden.
Manipulation, Druck und Trickserei sind gängige Methoden auf dem Weg zum Abschluss. Doch wie kann man sich vor solchen Machenschaften schützen? Mit welchen Tricks arbeitet der Vertrieb? Der Einkaufsexperte Jörg Pfützenreuter zeigt, mit welchen Methoden der Vertrieb arbeitet und wie man diese Tricks entlarvt.
Zukunftsfähige Geschäftsmodelle, neue Produkte und innovative Prozesse – all dies brauchen Unternehmen, um langfristig erfolgreich zu sein. Deshalb sollten Manager die Suche nach neuen Lösungen, die das Etikett Innovation verdienen, in ihrer Organisation gezielt fördern. Doch leider sind sie selbst im Fach „Ideenentwicklung“ oft nicht ausreichend geschult.
Unter dem Titel „Verheerende Anlagetipps von Experten“ berichtete das Handelsblatt über die Anlagetipps der Wall-Street-Analysten. Hätten Sie nicht auch gerne im März um die Tiefststände der Aktienmärkte herum investiert? Natürlich hätten Sie sich gefragt, in welche Aktien/Fonds oder Zertifikate Sie investieren sollten. Wenn es Ihnen so geht wie den meisten Laien, dann hätten Sie vielleicht auch auf den Rat der Börsengurus, den hochbezahlten Analystenstars gehört. Bloomberg machte die Probe aufs Exempel.
Ist die Wirtschaftskrise ursächlich eine Finanzkrise? Das muss bezweifelt werden. Während viele Banken wieder Gewinne einfahren und sich das Managerverhalten zumeist nicht verändert hat, wird ein latenter Systemfehler offenbar: Das klassische Instrumentarium des strategischen Managements ist an seine Grenzen gestoßen. Mit seiner grundsätzlichen Wachstumsannahme erweist es sich als vergangenheitsgewandt und nicht zukunftstauglich. Aber es gibt beispielsweise mit Organisationsaufstellungen geeignete Methoden, durch eine ganzheitlichere Sicht eine gesündere Ökonomie zu schaffen.
Im Folgenden sollen die wesentlichen Prinzipen und Elemente von Crowdsourcing-Plattformen anhand von drei Beispielen aufgezeigt werden.
Die Idee, klassische Unternehmensgrenzen zu überschreiten und Kunden in den Wertschöpfungsprozess von Unternehmen einzubeziehen, ist nicht wirklich neu und wird in der wissenschaftlichen Diskussion mit einer Vielzahl von Begriffen belegt, die sehr starke Überschneidungen aufweisen: Ob Interaktive Wertschöpfung, kollektive Intelligenz, Open Innovation, Schwarmintelligenz, Open Source; alle Konzepte eint die Vorstellung, dass Kunden schlauer und produktiver sein können als „verkrustete“ Abteilungen, wenn man sie nach einer bestimmten Vorgabe des Unternehmens in den Leistungs- oder Ideenentwicklungsprozess des Unternehmens integriert. Und die Kunden sind dichter dran an ihren eigenen Bedürfnissen und Problemen als jede Marktforschungsagentur.
Und warum ist wieder alles anders gekommen?“ diese Frage stellen wir uns oft. Prognosen und die gewissenhafte Analyse von Zahlen und Daten werden immer schwieriger und liefern nicht immer brauchbare Aussagen über die Zukunft. Gleichzeitig stellt sich die Zukunftsfrage aber immer dringender. Eine Ursache ist: Immer mehr Parameter ändern sich in immer kürzerer Zeit. Alles zwecklos? Mitnichten, wie uns die Autoren dieses Artikels zeigen. Mit schrägen Ideen, Sachverstand und einem gesunden Maß an Intuition lässt sich ein durchaus gehaltvolles Zukunftsbild entwickeln.
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