Das BusinessVillage Online-Magazin
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bietet Ihnen ein absolutes Plus an Businesswissen. Neben ausführlichen Hintergrundinformationen zu unseren
Büchern finden Sie im Magazin auch Autoreninterviews, interessante Projektberichte und Fachartikel für
Ihr Business.
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35
Artikel im Magazin.
Treue und kontinuierlich kaufende Kunden sind das wichtigste Asset eines Unternehmens. Prozesse und CRM-tools können zur Stärkung der Kundenbindung beitragen. Am wichtigsten ist jedoch, wie der Kunde sich an den Kontaktstellen zum Unternehmen (Customer Touch Points) behandelt fühlt. Und hier entscheidet das Verhalten der Mitarbeiter, ob eine persönliche Beziehung zum Kunden entsteht.
Es gehört zu den heiklen und zugleich spannendsten Themen in der Geschäftswelt: König
Kunde. Noch vor zwanzig Jahren war es relativ einfach, ihn einzuordnen. Heute weiß der
Unternehmer nicht mehr, woran er ist. Professionelle Kommunikatoren wie Werbe- und PR-Fachleute
lassen darum immer öfter Untersuchungen über die Zielgruppe liegen und arbeiten
aus dem Bauch heraus. Das ist aufgrund der Wechselhaftigkeit des Konsumenten zwar
verständlich, minimiert aber die Erfolgschancen.
Jeder von uns hört gerne ein Lob, trotzdem gehen wir selbst höchst geizig damit um. Die berühmte schwäbische Direktive „net g´schimpft isch schon g´nug gelobt!“ ist nicht nur im süddeutschen Raum Alltag.
Wenn wie jetzt das Vertrauen in die Unternehmen bröckelt, sind Empfehler und Referenzgeber geradezu unentbehrlich. Denn jede Empfehlung steht für eine Spitzenleistung – aus Sicht des Kunden betrachtet, und die allein zählt. Doch selbst, wenn alles prima läuft, kommt positive Mundpropaganda nicht immer automatisch in Gang. Damit die Kunden ans Weiterempfehlen denken und sogar bereit sind, als Referenz zu dienen, wird man sie vielfach ein wenig ‚impfen’ müssen.
Im Zeitalter des steigenden Wettbewerbes, Reizüberflutung und ständig wechselnder Ansprechpartner wird es von Tag zu Tag schwieriger seine Kunden langfristig zu binden. Der kritische Verbraucher von heute möchte nicht mehr passiv den Werbeslogans folgen, er möchte informiert werden, bestimmte Prozesse aktiv mitgestalten und seine Meinung äußern. Onlineportale können eine günstige Möglichkeit sein, den Kunden diese Wünsche zu erfüllen und die Kunden ins Marketinggeschehen eines Unternehmens zu integrieren.
Mit einer erstklassigen Empfehlung kann man sich schmücken und sein Selbstwertgefühl steigern. Man kann sich als Kenner präsentieren. Man kann Menschen beeinflussen und damit in gewissem Sinn auch Macht ausüben. Oder man kann helfen und anderen Gutes tun. Die entscheidende Triebfeder eines Empfehlers ist nicht der materielle Profit, sondern vielmehr: jemand zu sein oder etwas beizutragen. Also eine höchst emotionale Angelegenheit mit einem schier unermesslichen Potenzial.
Darf es ein bisschen mehr sein? Ob als fester Produktbestandteil, als Werbeversprechen oder als Premiumangebot on the TOP - Service ist zum echten Thema im Marketing geworden. Am Faktor Service kommt kaum ein Unternehmen vorbeit den durchdachte Serviceangebote, individuell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind ein echter Wettbewerbsvorteil.
Die Entwicklung im Service geht vom angebotenen Basis- zum Zusatzservice in
Zusammenarbeit mit Kunden — und Lieferanten. Das Angebot von Zusatzservice
befriedigt latente Wünsche des Kunden und ermöglicht eine Erhöhung der
Kundenorientierung, und eine Differenzierung gegenüber den Wettbewerbern.
„Sagen Sie, wieso bekommen Neukunden bei Ihnen bessere Angebote?“ – „Wir werben sie an und müssen sie gut behandeln, bis sie Bestandskunden sind, also treu.“ – „Sagen Sie, warum muss ich erst jahrelang unbestimmt als Praktikant bei Ihnen kostenlos arbeiten?“ – „Sie bekommen von uns Hoffnung. Solange bleiben Sie hier. Danach ersetzen wir Sie durch einen Hoffungslosen.“
Verkaufen Sie noch oder begeistern Sie schon? Nachhaltige Begeisterung und Loyalität entstehen, wenn Kundenerwartungen immer wieder deutlich übertroffen werden. Moderne Kunden sind gut informiert, haben realistische Vorstellungen von Preis und Leistung (die meistern zumindest). Die Marketingaufgabe ist es also, die Erwartungen der Kunden zu ermitteln und zu übertreffen. Nicht mehr und nicht weniger ....
Marketing
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