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Die manipulierte Relation

Wolf Ehrhardt

17.01.2013 ·  Sie erinnern sich an den Hurrikan „Katrina“? Die Ölpest im Golf von Mexiko? An BP – als den verantwortlichen Betreiber der Ölplattform „Deep Water Horizon“? Natürlich. Ist ja noch nicht so lange her. „Katrina“ hat für das größte Spendenaufkommen aller Zeiten gesorgt. Insgesamt 3,4 Milliarden Dollar. 1.800 Tote waren zu beklagen. Ein fürchterliches Desaster. Die Medien haben wochenlang darüber berichtet. Weltweit sterben laut der WHO etwa eine Million Menschen an Malaria. Jedes Jahr. Das Spendenaufkommen für Malariabekämpfung liegt derzeit bei etwa 500 Millionen Dollar. Für die Rettung eines verölten Seevogels hat BP umgerechnet 36.000 Dollar ausgegeben. Verölte Robben sind teurer. Sie kosten etwa 60.000 Dollar. Das kann man alles nachlesen. Die Fernsehbilder zeigten zudem mehr Tiere als Menschen, deren ganze Existenz ruiniert wurde. Es ist also keinesfalls Geheimwissen. Jetzt frage ich Sie ernsthaft: Sind wir völlig irrational? Warum interessieren uns irgendwelche Robben am Golf von Mexiko mehr als Hunderttausende von Malariatoten? Mit 60.000 Dollar könnten wir ganze Dorfschaften in Afrika vor dem Hungertod retten. Hunderte von Kindern müssten nicht sterben. Dass wir Menschen doch nicht so gütig und mitfühlend sind, wie wir es uns gerne zumessen – dass wäre eine Erklärung. „Jeder ist sich selbst der Nächste“. Diese These stimmt aber nicht. Denn wir helfen ja unter bestimmten Bedingungen durchaus selbstlos und spontan. Aber welche Bedingungen sind das? Können wir uns mit Einzelpersonen besser identifizieren – vor allem dann, wenn sie uns ganz persönlich in Bild und Ton begegnen?



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